Wie Ärzt*innen Empathie lernen | WDR Doku

29 Okt 2020
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Prof. Dr. Jana Jünger war als junge Ärztin hilflos, wenn sie mit todkranken Patient*innen reden musste. Ihr fehlte das Handwerkszeug, um in so einem einschneidenden Moment die richtigen Worte zu finden. Dass Ärzt*innen nicht gelernt haben, wie sie mit Patient*innen reden, ist kein Einzelfall, sondern in Deutschland die Regel. Ein Missstand, den Jana Jünger ändern will. Sie wurde Kommunikationstrainerin für Mediziner*innen. Einer, der von ihrem Engagement profitiert, ist der Medizinstudent Alexander Bernhardt. Er lernt auf einer besonderen Ausbildungsstation an der Uniklinik Heidelberg, wie man schlechte Nachrichten überbringt - und ihnen den Schrecken nimmt.
„Jetzt ist alles vorbei, jetzt kannst du eigentlich das Buch zuschlagen“, so erlebte Margit Schöppler den Moment, als der Arzt ihr mitteilte, dass sie Krebs hat. Was den Moment besonders schlimm machte, war aber nicht nur die Diagnose, sondern die Art und Weise, wie der Arzt mit ihr umging. Mit ihren Sorgen und Ängsten blieb sie allein. Doch sie fand schließlich Ärzte an einer anderen Klinik, bei denen sie sich medizinisch wie menschlich gut betreut fühlt.
Filmemacherin Ilka aus der Mark hat über ein Jahr im Gesundheitssystem recherchiert, mit Ärzt*innen und Patient*innen gesprochen. Sie dokumentiert, wie eine falsch überbrachte schlechte Nachricht Patient*innen aus der Bahn werfen kann. Sie zeigt aber auch, welche Wege einige Ärzt*innen bereits gehen, um die Situation zu verbessern. Zum Wohle der Patient*innen und Ärzt*innen.
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🎥 Ein Film für Menschen hautnah von Ilka aus der Mark
Dieser Film wurde im Jahr 2020 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.
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#Patientin #Patient #WDRDoku #Arzt #Ärztin #Kommunikation

KOMMENTARE
  • Also ich war bei einigen Ärzten und keiner von denen hat wirklich Interesse gezeigt. Und denke das sie eher eine Rolle spielen und nur schnelles Geld verdienen möchten.

    Mademoiselle BeautéMademoiselle BeautéVor 9 Tage
  • Interessantes Thema, aufgrund des Titels (*) sehe ich es mit jedoch nicht an. ÖR war mal neutral und objektiv. Heute rennt er gebückt und untertänig jeder noch so absurden linksgrünen Mode hinterher. Peinlich.

    receipt22receipt22Vor 12 Tage
    • Hallo receipt22, könnten Sie diese Vorwürfe belegen? Vielen Dank im Voraus.

      WDR DokuWDR DokuVor 12 Tage
  • Wie oft man uns Angehörige gesagt hat euer Vater wird sterben.. und das einfach mal so am Telefon ohne auf die von und kommende Reaktion einzugehen. Es ist wirklich schreckhaft dass das die Normalität ist. Ich hoffe dass es bald gesetzlich vorgeschrieben ist dass sowas wie in der Doku, selbstverständlich ist.

    foodschool 26foodschool 26Vor 13 Tage
  • Also ich studiere in Jena und wir üben solche Dinge schon im 3. Semester. Dafür haben wir einen extra Kurs für medizinische Psychologie und Soziologie. Dabei haben wir auch Gespräche Schauspielpatienten zu verschiedenen Themen (Sucht, Schwere Nachrichten, Sexuelle Probleme usw...).

    Teddy TedissonTeddy TedissonVor 15 Tage
  • Ich erinnere mich noch ziemlich genau, wie ich mich nach der ersten Anamnese bei meinem aktuellen Hausarzt beim Gehen umgedreht und ihm gedankt habe. Es hat mehrere Jahre, mehrere Praxiswechsel und einen allgemeinen Zustand an Trostlosigkeit gekostet sich mal tatsächlich in guten Händen wiederzufinden. Das Gefühl und die Gewissheit zu haben, dass sich dort ein Mensch tatsächlich auf professioneller Augenhöhe mit dir hinsetzt und dir den Raum gibt.

    antz mantzantz mantzVor 16 Tage
  • Bemerkenswert, deutsche müssen Empathie lernen. Ja verdammt nochmal und wie ihr das müsst! Im Ausland könnt Ihr euch viele Beispiele nehmen, sie sind zwar arm ,aber reich an Menschlichkeit!

    One OneOne OneVor 19 Tage
  • Mir erging es leider auch so. Zum Glück hatte ich einen gutartigen Tumor am Schädelknochen. Aber zum Zeitpunkt der Diagnose, war es noch nicht klar, um welche Art von Tumor es sich handelt. Ich war um die 22 Jahre alt und der Arzt war so emotionslos. Er hat mir mitgeteilt, dass der Tumor sogar größer als erwartet ist. :( Kann diesen Tag und genau diesen Moment nicht vergessen... Ich hätte mir ein bisschen mehr Mitgefühl gewünscht. Ich hatte einen Kloß im Hals und er hat mir keine Sekunde gegeben, meine Emotion auszuleben und man hat das Gefühl gehabt, dass man das auch gar nicht darf...

    Secil OzdemirSecil OzdemirVor 20 Tage
  • ICH habe leider durchweg schlechte Erfahrung mit Ärzten ,ich bin 43 Jahre und seit 13 Jahren schmerzpatient!!!! Gute Doku , die Veranschaulicht an was es hapert

    marie pepemarie pepeVor 20 Tage
  • Ich verstehe nicht, wie man sich diesen Beruf aussuchen kann und keinerlei Menschlichkeit mitbringen kann? Das muss doch zu den Zulassungsvorraussetzungen dazu geschrieben werden. Wie mir manch Arzt in Krankenhäusern über den Weg gelaufen ist und wie ich behandelt wurde oder wie ich auch nicht behandelt wurde. Wir Patienten schweigen, aber Gott sieht alles. Und jeder bekommt früher oder später sein Karma zurück. Mir bricht das Herz, wenn ich hier lesen, wie mit Krebspatienten oder Menschen, die im Sterben lagen, umgegangen wurde. Wenn ich eine derartige Situation mitbekommen hätte, dann hätte das Personal nie wieder seinen Mund aufgemacht. Solche Menschen sollte man zurechtweisen, das geht garnicht!

    Marlene CrMarlene CrVor 21 Tag
  • Die weiblichen Ärztinnen machen das sehr gut und die männlichen Ärztinnen auch.

    Buschi KaBuschi KaVor 23 Tage
    • @M Lila Verstehst du keine Ironie? 🤣

      Buschi KaBuschi KaVor 19 Tage
    • @Buschi Ka was ist jetzt daran soooooo witzig?verstehst du den Kommentar nicht?!Ärztinnen ist die weibliche Mehrzahl. 🙄

      M LilaM LilaVor 19 Tage
    • @M Lila Unterdrückerisches Gedankengut. Alle Genderprofessorinnen(auch die männlichen), vereinigt euch😄

      Buschi KaBuschi KaVor 20 Tage
    • Es gibt keine männliche Ärztinnen. Es gibt männliche Ärzte

      M LilaM LilaVor 20 Tage
  • Es heißt ÄrztE und NICHT ÄrZt*INneN!!!!!!

    razz0rrrazz0rrVor 25 Tage
  • Buse von Mädchen WG

    S.D.S.D.Vor 25 Tage
  • Diese letzte Szene.... "Hier gehen Mensch und Mensch".... Ich glaube, dieses Bild werde ich nicht vergessen - und wünsche sowohl dem Patienten als auch diesem jungen, wertvollen Arzt alles, alles Gute und alle Kraft der Welt.

    Ronja SternenwaldRonja SternenwaldVor 25 Tage
  • Eine wichtige Doku, die ich mir gerne anschauen möchte. Ich hoffe dies wird demnächst mit Untertitelung in deutscher Sprache angeboten :)

    B. J.B. J.Vor 25 Tage
  • Ja ich musste als Kind auch selber lachen wenn manch ein Arzt so gar keine Sympathie hatte und schlecht erklären konnte. Meine Eltern fanden das nicht so lustig im Umgang mit einem krebskranken Kind... defintiv wichtig dass auch das menschliche stimmt und nicht nur pures Wissen da ist.

    Taiga HonestTaiga HonestVor 26 Tage
  • 15:28 Ist die Dame nicht aus der Mädchen-WG?

    DevinciDevinciVor 26 Tage
  • Der Alex wird ein ganz toller Arzt werden, so ein guter Junge!

    jay zjay zVor 26 Tage
  • Ich finde das Wort ,,dramatisch” um Gefühle zu beschreiben problematisch. Grund dafür: Das Wort dramatisch beschreibt die Spannung die man bei einem Theaterstück empfindet (Definition laut Duden). Nur geht es nicht um ein Theaterstück wenn ein Mensch im normalen Alltag eine emotionale Reaktion hat. Sondern um eine Realität die in der Perspektive des Menschen stattfindet. Der Begriff dramatisch wird oft zum minimieren von Emotionen benutzt und hat hohes potential die eigentlichen Information die die Emotion mit sich bringt zu ignorieren. Zudem weiß ich nicht wie intensiv diesen Realitätszustand eine Person empfindet. Ich würde den Begriff: ,,intensiv” lieber verwenden um die tiefe der Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen zu beschreiben.

    Soapy SoapSoapy SoapVor 27 Tage
  • Spätestens hier merkt man wie wichtig Empathie und das Verstehen von Emotionen Und Gefühlen ist. Sie sagen über unsere innere Wahrheit aus, was aus unserer Perspektive stimmt. Und ist auch mit unseren Inneren Werten verbunden. Ich hätte gerne als Kind schon darüber gelernt. Gut das jetzt nachholen kann.

    Soapy SoapSoapy SoapVor 27 Tage
  • Liebe Margrit schrecklich was ihnen bei der Diagnosestellung mit diesem einen Arzt passiert ist. Mir ist selber etwas ähnliches passiert und ich habe mich vollkommen alleine gelassen gefühlt mit meiner Diagnose und den harten, unepathischen Worten meines damaligen Arztes. Wichtig ist es darüber zu erzählen, was ihnen passiert ist, damit andere Betroffene sehen, dass sie nicht alleine sind und so Situationen öfter passieren als angenommen. Toll sind sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit getreten. Ich wünsche Ihnen und ihrer Familie alles Gute 🙏 und liebe Grüsse aus der Schweiz 🇨🇭.

    Tanja GarrettTanja GarrettVor 27 Tage
  • Sehr sehr wichtiges Thema danke dafür, das menschliche ist das allerwichtigste, viele Ärzte haben null Sozialkompetenzen

    Helen J.Helen J.Vor 27 Tage
  • In Wien habe ich im Studium für Kultur und Sozialantrophologie (2012) gemeinsam mit Mediziner*innen, Sozialwissenschaftler*innen und Psycholog*innen ein Wahlfach besucht, dass sich Anamnese genannt hat. Es war ein interdisziplinäres Wahlfach das die Methode der empathischen Gesprächsführung, für Ärzt*innen, Psycholog*innen und Interessierte andere Fachrichtungen, trainiert und weiterentwickelt hat. Dabei hat sich herausgesellt, dass Mediziner*innen vor allem durch die anschließende Reflexion ihres geführte Anamnese Gespräch, mit den Patient*innen, profitiert haben. Die Reflexion hat innerhalb der interdisziplinären Kleingruppe mit den anderen Studierenden stattgefunden. Vielen ist dabei vor allem bewusst geworden wie wichtig Empahtie und Verständnis für die Patient*innen ist. Ich würde es mir Wünschen, dass solche Seminare, Kurse und/oder Fortbildungen, für fachspezifisches Personal im Gesundheitswesen, verpflichtend in die Ausbildung eingebunden werden.

    Fanny FamosFanny FamosVor 27 Tage
  • Vor zwei Jahren hat meine Schwiegermutter erfahren das sie Krebs hat, nicht einmal einen Monat später war sie tot. Mein Freund war extra im Krankenhaus bei ihr damit sie nicht alleine ist wenn sie es erfährt nachdem sie untersucht wurde. Und dann wurde er nach Hause geschickt mit der Aussage das der Arzt es an dem Tag nicht schafft. Abends ruft uns dann seine Mutter an und sagt uns das sie Krebs hat das der Arzt jetzt doch da war. Wir waren fassungslos das ihr das alleine gesagt wurde und sie war fertig! Als es um die OP ging lief es Gott sei Dank besser. Wir waren dabei und die Ärzte waren sehr gut. Und auch das Gespräche was mit uns geführt wurde als es zu Ende ging, also wie es weiter gehen soll, war soweit gut. Man hat gemerkt daß sie uns die Entscheidung nicht abnehmen können aber bemüht sind uns alle Fragen zu beantworten uns zu sagen wie man vorgehen kann aber auch welche Risiken es gibt und wie real die Situation war. Sie haben uns Zeit gegeben, Raum gegeben und nicht unter Druck gesetzt. Da waren sie wirklich gut. Also in der ganzen Situation hatten wir beide Arten! Super Bericht!

    Aalcho matAalcho matVor 27 Tage
  • Weltklasse Gespräch von Alex zum Ende der Doku!

    FelixFelixVor 28 Tage
  • Einmal habe ich erlebt, wie im Krankenhaus einem Mann AM TELEFON gesagt wurde er sei gesund und einem anderen Mann wurde IM WARTEZIMMER offenbart das er tot krank ist und krebs hat... später kam heraus die beiden wurden verwechselt... Und als ich mal im Krankenhaus war und eine Lumbalpunktion bekommen habe ( die dreimal zu tief gestochen wurde bis auf den Knochen!) Konnte die Ärztin mir danach nicht erklären was ich habe weil sie kaum Deutsch konnte und nicht wusste wie man das auf deutsch erklärt.

    paranoella de villeparanoella de villeVor 28 Tage
  • Also das Üben funktioniert schon mal nur so mittelmäßig ^^' So gar nicht zu reagieren wenn die Frau des Patienten in Tränen ausbricht? Ich weiß auch nicht ob es einen guten oder bessere und schlechtere Wege gibt, jemanden sowas schlimmes mitzuteilen... Das ist ja so als würde man jemandem den schwersten Rucksack der Welt aufsetzen. Tragen muss er den so oder so alleine und ob man dann noch "sorry" sagt spielt auch keine große Rolle mehr.

    FalloutkittenFalloutkittenVor 28 Tage
  • Nehmt bitte das „*innen“ aus den Titel

    ooo oooooo oooVor 28 Tage
  • Meiner Meinung nach brauchen Ärzte keine Emphathie oder Mitgefühl. Viele vergessen einfach, dass der Beruf von einem wirklich alles abverlangt, was man von einem Menschen abverlangen kann. Zum Selbstschutz baut man eine emotionale Barriere auf. Stellt euch vor, der Arzt würde bei jedem Patienten emotional sein, das würde die Person einfach nur fertig machen und unnötig belasten. Der Fokus sollte bei der gewissenhaften Behandlung liegen und nicht bei solchen Kleinigkeiten, die unnötig vom Hauptaugenmerk ablenken.

    ViciousVViciousVVor 28 Tage
  • Als ehemalige Krankenpflegerin habe ich soviele in dieser Doku gezeigten "Fehler" mitansehen und ausbaden müssen.

    Pennyroyal TeaPennyroyal TeaVor 28 Tage
    • @Schwanen König Ja, du hast recht. In der Kranken- und Altenpflege gibt es auch viele unempathische Menschen. Im Lehrplan der alten Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin stand auch nicht sowas wie "Empathische Kommunikation" o.ä. Das Stress-Argument und wie ich finde, auch das Verantwortungs-Argument, zieht jedoch auch in der Pflege. Als wären Pflegekräfte frei von diesen Belastungen. In Deutschland herrscht ein extrem großer Pflegemangel, da ist Stress Alltag. Zudem kommt noch, dass die Motivation in der Pflege zu arbeiten für viele eine andere ist als ein Medizin-Studium zu absolvieren. Ich wage die Behauptung, dass Menschen in der Pflege, vor allem die jüngeren, diesen Job aus altruistischen Gründen wählen. Bei Mediziner*innen mag das teilweise auch der Fall sein, aber eben nicht nur.

      Pennyroyal TeaPennyroyal TeaVor 24 Tage
    • Hier mal etwas kritik in die eigenen Reihen. Ich arbeite selber in der Pflege und finde, dass viele Pflegekräfte immer von ärzten ganz viel Empathie verlangen. Dabei gibt es auch unter den Pflegern sehr uneinfühlsame Leute. Diese richten nur eben damit nicht so viel schaden an. Außerdem sind die Ärzte auch noch einer anderen psychischen Belastung durch Stess und die hohe Verantwortung ausgesetzt und sowas wirkt sich negativ auf solche Gespräche aus. Ich weiß selber, dass auch die Anforderungen ans Pflegepersonal sehr groß sind. Aber die an die Ärzte, vorallem die jungen und unerfahrenen, sind eben noch ein bischen größer.

      Schwanen KönigSchwanen KönigVor 24 Tage
  • Traurig ist,das man heutzutage Empathie lernen muss und das ist leider überall so.Empathie ist eigentlich selbstverständlich.Ich frag mal so.Wer kann eigentlich Konflikte gesund lösen?Da fängts schon an.

    Fibis WorldFibis WorldVor 28 Tage
  • Mir hat mit 13 meine Orthopädin damals mitgeteilt, dass ich Skoliose habe. Im gleichem Atemzug hat sie mir direkt gesagt, dass man daran auch sterben kann. Bevor sie die Krankheit überhaupt erklärt hatte. Das hat mich ziemlich fertig gemacht...

    SkillerAnexoSkillerAnexoVor 29 Tage
  • 29:00 wie wahr! Ein Satz wenn's hochkommt.

    dellnie345dellnie345Vor 29 Tage
  • Ja,sehr traurig aber wahr...in anderen Ländern sind die Ärzte besser mit Empathie vorbereitet.

    Coty DeisCoty DeisVor 29 Tage
  • Alex, bleib so wie du bist. Ich denke mit deinem ehrlichen Bemühen um Menschlichkeit wirst du ein ganz toller Arzt. Danke dafür.

    Birgit BullingerBirgit BullingerVor 29 Tage
  • Patch Adams, ein Film den ich jeden ans Herz lege.

    drasalaadrasalaaVor 29 Tage
  • Kann ich nur bestätigen. Die letzte schlimme Diagnose bekam ich, als ich mich gerade erst hingesetzt hatte und auf die Frage, wie es mir geht, sagte: "Gar nicht gut, ich habe schlimme Schmerzen seit der letzten OP und mein Auge sieht auch seltsam aus." Bumm, auch noch Netzhautablösung. Ich musste sofort weinen, dann wurde der Arzt etwas netter. Ich hab schon so viel Unmögliches mit Personal im Medizinbereich erlebt. Unfreundlich, keine Zeit für Fragen, Fehldiagnosen ohne Entschuldigung. Furchtbar.

    Julika7Julika7Vor 29 Tage
  • Alex ist super

    Anastasia RomanovaAnastasia RomanovaVor 29 Tage
  • Die Doku hat mich sehr berührt! Ich habe das Glück, an einer Uni Medizin studieren zu können, an der der Arzt-Patienten-Kommunikation ein hoher Stellenwert zugeschrieben wird. Wir haben bereits im vorklinischen Studienabschnitt die Möglichkeit bekommen, mit Schauspielpatienten grundlegende Gesprächsführung zu üben und ich hoffe inständig, dass mir das später helfen wird, eine empathische und verantwortungsvolle Ärztin zu sein.

    Anna W.Anna W.Vor 29 Tage
    • allein, dass du dir gedanken darüber machst, wie du eine verantwortungsvolle und empathische ärztin werden kannst, macht mich sehr sicher, dass du auch eine solche werden wirst. ☺️

      technobrain 666technobrain 666Vor 29 Tage
  • Die Eltern meiner Mutter sind beide an Krebs gestorben, bei allen wichtigen Gesprächen war meine Mutter sowohl als Ärztin als auch Angehörige anwesend. Sie hat die Palliative Versorgung geregelt, alles mit der Familie abgesprochen und mit ihren Eltern über ihre Diagnosen gesprochen.

    Citygirl _girlCitygirl _girlVor 29 Tage
  • Tolle Dokumentation. Es wäre schön, wenn das viele Menschen erlernen, wie wichtig gute Kommunikation ist.

    Steffi W.Steffi W.Vor 29 Tage
  • Könnt ihr mir bitte sagen was Ärzt sein soll?

    marc bachmannmarc bachmannVor 29 Tage
    • Habe ich mich auch gefragt. Ärzte hätte doch alle mit eingeschlossen, oder nicht? Grammatikalisch hat das auch nicht wirklich gepasst😅

      C. H.C. H.Vor 29 Tage
  • Ich erinner mich noch ganz genau, als ich zu einer Frauenärztin gegangen bin, weil wir mit ihr absprechen wollten ob meine "Depressionen" von der Pille kommen, ich saß dort, habe schrecklich geweint und das einzige was sie mir zu diesem Zeitpunkt zu sagen hatte war "Also sie müssten schon auch abnehmen". Natürlich sehr schön zu hören, wenn man gerade eh total fertig ist und wegen Depressionen nicht gerade auf sein Essensverhalten geachtet hatte. Sie hatte mir nicht mal ein Taschentuch angeboten.. Nichts.

    Daunen FeinDaunen FeinVor 29 Tage
  • Emphatie hat man oder nicht. Das kann man nicht lernen.

    Virginia SchröderVirginia SchröderVor 29 Tage
    • Aber nur Empathie haben reicht als Arzt oder Sanitäter nicht. Wenn du in solchen Situationen aufgrund von vorhandener Empathie mitleidest und nicht mehr als Arzt funktionierst, dann ist das auch gefährlich für den Patienten. Wenn du Fälle nicht von dir abgrenzt und mit nach Hause nimmst, dann leidest du 24/7 und wirst selbst krank. Ich glaube hier ist nicht gemeint: Empathie lernen als Emotions-Fähigkeit, sondern als Kommunikationsstrategie. Dass professionell empathising kommuniziert wird. Und das kann man bestimmt üben. Eine Bestatterin oder ein Seelsorger kann vielleicht auch nicht vom ersten Ausbildungstag an alles richtig sagen, sondern sieht erstmal zu und hört zu und lernt individuell richtig zu reagieren.

      Ninja MimiNinja MimiVor 28 Tage
  • Ärztinnen...yea sure

    Tsundere marie669Tsundere marie669Vor Monat
  • Meine Güte.. ich weine.... Sie haben so starke Reportage gemacht..

    Olga VettsinkinaOlga VettsinkinaVor Monat
  • Ich durfte mir letzte Woche auch von einen allgemeinen Mediziner sagen lassen das ich mir mit zwei Kindern keine Depressionen leisten dürfe! Ich hab mir das ja auch ausgesucht. "Ironie off" Ich schaute ihn fassungslos an und meine zu ihm: Ach und ein Krebs erkrankter hat sich seinen Krebs auch ausgesucht? Das war letzte Woche ich wollte nur ein Blutbild erstellen lassen und brauchte eine Krankschreibung. Das triggert mich jetzt noch mega, sowas Empathieloses. Deswegen war ich auch 5 Jahre nicht mehr bei einem normalen Arzt.

    🍄psylone🍄🍄psylone🍄Vor Monat
  • Das sollten ein Arzt nicht lernen müssen, das sollte die Voraussetzung sein, dass man dieser Berufung (!) überhaupt erst nachgehen darf!

    Freiya2011Freiya2011Vor Monat
  • Passt zwar nicht zum Thema aber der Medizinstudent kann ja mal extrem gut Klavier spielen👏

    lalelu lililalelu liliVor Monat
  • Mein Mann hat aus dem Arztbrief bei der Entlassung aus dem Krankenhaus erfahren, dass die Therapie nicht anschlägt, geredet hat mit uns niemand richtig.

    Heike SchmidtHeike SchmidtVor Monat
  • Kann man das lernen?? Ich meine Mensch zu sein!!

    April31182April31182Vor Monat
  • Sehr schöne Doku! Es wäre wünschenswert wenn es überall solche Möglichkeiten für solch ein Training gäbe.

    SanneSanneVor Monat
  • Ja da wir wissen, dass dieses Krankenhaus in Heidelberg eine Ausnahme ist, stelle ich mich lieber auf die Ärzte ein. Ich habe seit einem Jahr die Diagnose Colitis Ulcerosa. Wurde mir in meinem Zimmer mitgeteilt, so nebenbei. Meine Zimmernachbarin hats auch mitbekommen. Mein Gastroenterologe ruft mich jedes Mal nach den Blutergebnissen an und erzählt seit 6 Monaten das selbe, ich soll weiterhin die Tabletten einnehmen für die nächsten 3 Jahre. Beim letzten Mal sagte ich zu ihm: "Ja das habe Sie auch in den letzten zwei Gesprächen gesagt, das weiß ich mittlerweile." Wenn ich dort mal anwesend bin, weiß er nicht wer ich bin und fragt dann immer: "Nehmen Sie eigentlich noch Ihre Tabletten?!" Wenn er alt wäre, würde ich Altsheimer vermuten. Aber er macht keinen verwirrten Eindruck auf mich, auch ist er nicht alt. Er hat einfach keine Zeit um zu wissen wer da vor ihm steht. Auf die Frage: "Nehme Sie noch die Tabletten ein?!" Antwortete ich: "Ja Herr Doktor, ohne die sterbe ich!" XD Ich gehe auf die Ärzte ein, weil sie nicht auf mich eingehen können.

    StylomagicStylomagicVor Monat
  • Alex macht mir Hoffnung. Großartig, wie er kommuniziert.

    Ce HaCe HaVor Monat
  • Aufklärung vor Eingriffen ist wichtig. Im Grunde wird dir ja nicht wirklich erklärt, wie es dir danach geht oder welche Komplikationen auftreten können. Fehler zugeben? Auf keinen Fall. Ich vertraue keinem Arzt. Und ist auch egal, ob Mann oder Frau. Allgemein viel freundlicher und empathischer waren immer junge Ärzte mit Migrationshintergrund. So im täglichen Umgang.

    Ce HaCe HaVor Monat
  • Gar nicht?

    Ce HaCe HaVor Monat
  • Qué fuerte! Aunque me alegro de que Alemania tenga el dinero para poder entrenar a un pequeño sector de sus médicos en para dar esas noticias terribles. En México, quizás nunca se haga eso. Pero es bueno saber que en otros países sí se lo pueden costear

    Karly RKarly RVor Monat
  • Wow einfach Respekt das letzte Gespräch

    Ell BEll BVor Monat
  • Super wichtiges Thema - vielen Dank, dass sich damit beschäftigt wird! Viel mehr davon!

    s sts stVor Monat
  • Ich bin nur einmal einer Ärztin begegnet, die eine nicht haltbare Vermutung außerhalb ihres Fachbereiches geäußert hat, meinen Einwand einen Kollegen aus dem Fach hinzuzuziehen bzw. Wenigstens einen weiteren Blutwert zu bestimmen ignoriert hat. Sie hat mir drei Wochen zur Hölle gemacht

    Chr FreChr FreVor Monat
  • Gott hat immer das letzte Wort in allem, er ist Herr über Leben und Tod, nicht der Arzt. Amen.🙏🙏

    ANGELIKA MAYERANGELIKA MAYERVor Monat
  • Mein Mann versucht als Arzt, den Patienten auf Augenhöhe zu begegnen, freundlich und respektvoll. Aber leider lässt der Klinikalltag dies kaum zu& viele seiner Kollegen sehen dies bzw handhaben es anders. Viele Ärzte betrachten den Patientenkontakt gar als lästig. Es zählt nichts mehr außer Zahlen. Patienten sind Zahlen-sorgen für Zahlen und so werden sie auch behandelt.

    Ei LeikEi LeikVor Monat
  • Heidelberg beweist wieder wie gut die Uniklink im bundesweiten Vergleich ist.

    Max MustermannMax MustermannVor Monat
    • 👍

      Jurka FrankJurka FrankVor 21 Tag
  • Sehr gute Reportage 👍 Ein sehr wichtiges Thema, über das hier berichtet wird und bei dem noch sehr viel Verbesserungsbedarf besteht, sowohl bei den Ärzten als auch bei den Pflegekräften. Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich selbst in der Pflege im Krankenhaus arbeite.

    Tim KrenzTim KrenzVor Monat
  • Das letzte Gespräch... so empathisch, dass ich fast Pipi in den Augen hatte. Ich hoffe, es werden noch weitere Gespräche in Kliniken so verlaufen, wie dieses.

    Ceren 123Ceren 123Vor Monat
  • Ich studiere seit 4 Jahren Medizin in den Niederlanden und muss ehrlich gestehen dass ich erschüttert bin von dem Gespräch zwischen dem Düsseldorfer Urologen und dem Schauspieler. Wir werden bereits in den ersten 3 Jahren in Gesprächsführung geschult und haben darin 2 Examen, im 4. Jahr hat man einen Monat intensives Kommunikationstraining, sowie zusätzlich einmal pro Woche einen Simulationspatienten, wo das Gespräch aufgezeichnet wird und im Anschluss mit ausgebildeten Ärzten und Psychologen besprochen wird. Der Urologe aus dem Video hätte mit diesem Gespräch bei uns nicht einmal das Examen aus dem 2. Jahr bestanden, obwohl er bereits als Arzt arbeitet. Kommunikationstraining sollte ein wichtiger Bestandteil im deutschen Medizinstudium werden.

    Hanna WesselHanna WesselVor Monat
    • Erschütternd war ich von seinem Kommentar “SIE war ja schon dramatisch”. Ja klar, Simulation hin oder her, er hat ihr quasi gesagt, ihr Mann wird nicht wieder gesund und seine Therapie hat nicht angeschlagen. Da kann man sich ja schon vorstellen, worauf sich seine Patienten einstellen können.

      irdcirdcVor 24 Tage
  • Lieber Alex, du wirst und bist bereits ein toller Arzt!

    Sema SchmidtSema SchmidtVor Monat
  • Sehr gut, dass es inzwischen solche Fortbildungen gibt! Das finde ich auch total wichtig. Allerdings sollte es wirklich Bestandteil des Medizinstudiums sein... also auch in der allgemeinen Arztpraxis fehlt oft die Empathie. Gerade wenn es um Kinder geht habe ich da schon Furchtbares erleben müssen. Es geht da noch nicht einmal darum, schlechte Nachrichten zu überbringen, sondern z.B. einem Kind schonend beizubringen, dass es operiert werden muss.

    flimbe74flimbe74Vor Monat
  • Die sollten besser mal lernen unnötige Operationen zu unterlassen. Wie z. B. die Amputation der Vorhaut.

    rheinlandpaulerheinlandpauleVor Monat
  • Etwas medizinal cannabis könnt ja helfen aber nein

    ArrekesuArrekesuVor Monat
  • Auch ich schliesse mich jenen an, die der Meinung sind, dass dies ein sehr wichtiges Thema ist. Anfang 2019 erhielt ich die Diagnose Hirntumor und erst dann nahm man mich das erste Mal wirklich ernst. Der junge Arzt aus der Gemeinschaftspraxis hatte mir davor fast 12 Monate lang nicht geglaubt, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte unter anderem Fieber, Gleichgewichtsstörungen und Nackenschmerzen. Er musterte mich jedoch nur von oben bis unten und meinte einmal zu mir, "dass man als Mutter eben öfter krank ist." Empathie ist aber sehr wichtig - überall im Leben. Aber besonders als Patient möchte man ernst genommen werden.

    Annes LebenAnnes LebenVor Monat
  • Traurige Entwicklung unserer Gesellschaft, dass Menschen/ Ärzte Empathie lernen müssen. Es kann doch nicht sein das Ärzte nicht mitfühlen können mit Ihren Patienten, Es gibt ein einfaches Prinzip, STELLR EUCH VOR, ICH WÄRE DER BETROFFENE, was wünsche ich mir vom Arzt...

    Daco DacobetDaco DacobetVor Monat
    • genau dieser ansatz ist aus mehreren gründen falsch: 1. Umgang mit dem Patienten lernt man vor allem durch viel Praxis. Es gibt wenig Leute, die das sofort können.2 2. "STELLR EUCH VOR, ICH WÄRE DER BETROFFENE". Genau diese ansicht ist nicht richtig, weil betroffenen eben sehr verschieden mit solchen Nachrichten umgehen. Es ist also wahrscheinlich, dass der Patient anders mit der Nachricht umgehen würde, als wenn ich sie bekommen würde. Deshalb ist es gut, sich Muster/Verhaltensweisen anzutrainieren, die bei dem großteil der Patienten gut sind.

      Schwanen KönigSchwanen KönigVor 24 Tage
  • Danke für den Beitrag! Es ist erschreckend, wie wenig auf die Menschen eingegangen wird. Ich saß dieses Jahr in einem Behandlungsraum und nebenan wurde einer Frau, völlig aus dem Nichts, ich konnte alles genau mithören, mitgeteilt, sie habe Lungenkrebs. Sie war aber nur bei einem Venenspezialisten um sich um ihre Venen und Krampfadern zu kümmern. Sie konnte es gar nicht glauben und hat die ganze Zeit gesagt " ich verstehe das nicht, ..ich rauche doch seit über 20 Jahren nicht mehr". Der Arzt hat ihr nur gesagt, dass sie operiert werden soll und wann sie dafür in wenigen Tagen ins KH kann. Völlig aus dem Nichts und dann ist er zu mir rüber gekommen.

    LindaGretLindaGretVor Monat
  • Es heist doch auch SPRECHSTUNDE und nicht "fünf-Minuten-desillusionierungsrunde".

    Matze D.Matze D.Vor Monat
  • Manche Ärzte sind halt mal eiskalt ... manche dafür umso liebenswürdiger

    Supernova 2020Supernova 2020Vor Monat
  • Die immer lieben neurologen

    pauls 98pauls 98Vor Monat
  • sehr interessant als Student :) Meine Vermutung vorab: selber krank werden / persönliche Erfahrungen mit Ärzten reflektieren und an Negativ-und Positivbeispielen von Ärzten lernen.

    Patrick AnanasPatrick AnanasVor Monat
  • 16:02.. die Gute kennt man doch xd schön Ella hier zu sehen!!

    Emily SharkvalleyEmily SharkvalleyVor Monat
  • Bei Ärzte*innen (blöde schreibweise) fehlt das E von ÄrztE

    ralphstefanmullerralphstefanmullerVor Monat
  • Ich selbst leide an einem seltenen Gendefekt. Er blieb jedoch lange Zeit unentdeckt. Erst nach einer schweren Krise, das heisst beamtung, etc, wurde dieser Verdacht in den Raum gestellt. Nach Wochen des Wartens und bangen, rief mir die Oberärztin des RKU Ulm, auf Gang, vor allen zu: Herzlichen Glückwunsch, es ist Morbus Pompe"! Ich war voelli verstoerrt. Fragen durften nicht sein. Nichts... Diagnose fertig... Das war und ist bist heute ein absolutes Trauma...

    Leila77 WunderlichLeila77 WunderlichVor Monat
  • Das gespräch von alex am schluss fand ich sehr gut formuliert von ihm, achten unterstützend und doch nocht mit falschen versprechungen. Diese kommunikation ist sehr wichtig, gerade in schweten krankheitsbildern

    Scheib MiroScheib MiroVor Monat
  • Ich glaube das es sehr Schwer ist solch eine Naricht zu Hören 🙁❤️

    Neele schwarzerNeele schwarzerVor Monat
  • 🙁🙁🙁🙁

    Neele schwarzerNeele schwarzerVor Monat
  • Ein ganz wichtiger Beitrag!! Mein Respekt vor Frau Schöppler, wie Sie mir dieser schweren Krankheit umgeht. Auch finde ich es sehr gut, dass schon Medizinstudenten, wie bei Alex, empathievoll auf schwierige Gespräche mit Patienten vorbereitet werden! Und dass auch erfahrene Ärzte/innen immer wieder geschult werden. Der letzte Satz dieses Beitrags hat mir sehr gefallen: hier geht nicht nur Arzt und Patient, sondern Mensch und Mensch.

    Susanne LekicSusanne LekicVor Monat
  • Ich bin Krankenschwester und habe mehrere Jahre auf einer Neurologie gearbeitet. Leider habe ich im Klinikalltag oft Aufklärungsgespräche erlebt, die zwischen "Tür und Angel" stattgefunden haben. Nach diesen Gesprächen wurden die meinst weinenden, verzweifelten Angehörige der Pflege einfach überlassen. Mit all ihren Fragen, Ängsten und Sorgen, all ihrer Wut und Hoffnungslosigkeit. In der Pflege hat man zwar mehrere Ausbildungsinhalte, die solch schwierige Situationen thematisieren, doch über medizinische Belange aufklären dürfen wir laut Gesetz garnicht, dafür sind die Mediziner:innen zuständig. So steht man als Pfleger:in oftmals mitten in diesem Dilemma, man versucht die Angehörigen und natürlich die Patient:innen selbst bestmöglich aufzufangen und zu begleiten. Und anschließend muss man letztendlich die zuständigen Ärzte an den Ohren herbeiziehen um sie nochmal zu einem ordentlichen, empathischen Gespräch auf Augenhöhe ins Patientenzimmer zu bewegen. DANKE dass in dieser Doku ein Einblick in diese Problematik gegeben wird. Und Danke auch an Menschen wie Jana und Alex, die die Patientenkommunikation priorisieren und tagtäglich versuchen, ihr Bestes zu geben! Der Schlusssatz "Hier gehen nicht nur Arzt und Patient, sondern Mensch und Mensch" hat mich sehr berührt!

    Lena MarieLena MarieVor Monat
  • 17:15 Der erfahrene Arzt weißt den jungen Arzt darauf hin „Du musst nicht fragen, darf ich bitte untersuchen. Er MUSS untersucht werden.“ Der erfahrene Arzt hat leider in Empathie auch noch etwas zu lernen. Natürlich MUSS ein Patient untersucht werden, aber es ist ein völlig richtiger und wertschätzender Ansatz zu fragen, ob man untersuchen darf. Der junge Arzt ist sehr einfühlsam und wertschätzend mit dem Patienten umgegangen. Leider wurde dieser, von Patienten gewünschter Umgang, direkt wieder im Keim erstickt. Sehr Schade

    Janine OlsJanine OlsVor Monat
    • @Sereina Sche ja. Ich glaube, es ist immer am besten, sich anhand von 1 - 2 youtube videos ne meinung zu nem thema zu machen und dann zu denken, man wüsste alles ganz genau.

      Schwanen KönigSchwanen KönigVor 5 Tage
    • @Schwanen König Wenn ich all deine Kommentare hier lese, hoffe ich, du gehst bald in Rente.

      Sereina ScheSereina ScheVor 5 Tage
    • Danke!

      Elli M.Elli M.Vor 22 Tage
    • Ich halte das für Praxisfern. Es ist bringt wenig, sich für sowas bei dem ganzen anderen Stress in der Klinik zeit zu nehmen. Davon abgesehen wirkt man finde ich im auftreten sehr viel sicherer, wenn man klar sagt, dass man bestimmte sachen macht. Sicheres auftreten ist eine der wichtigsten eigenschaften für die Patienten.

      Schwanen KönigSchwanen KönigVor 24 Tage
    • Das war der Pfkegedienstleiter.

      SolSere JeremySolSere JeremyVor Monat
  • Kann man BITTE BITTE BITTE diesen Gender-Unsinn sein lassen? "'Ärzt*innn", ernsthaft? Zumal dieses Wort wieder ein schönes Beispiel dafür ist, wie dieser ideologische Blödsinn an seine Grenzen stößt, denn alles was man auf den ersten Blick liest bzw sieht ist "'Ärztin" und wo bleibt die männliche Form? Ist das neuerdings dann "der Ärzt"? Rechtschreibetechnisch alleine schon vollkommen fraglich.

    loouuniloouuniVor Monat
  • Also ich als Psychologin muss sagen, dass ich Alex’s Gespräch ganz furchtbar fand. Seine Stimme war monoton, ohne Energie und pessimistisch. Bei der Frage des Patienten: Werde ich grosse Schmerzen erleiden? Wäre die beste Antwort doch: “wir werden alles was in unserer Macht steht unternehmen, dass Sie so wenig Schmerzen wie möglich haben werden”. Es geht ja darum dem Patienten zu vermitteln, dass die Ärzte alle Mittel ausschöpfen, um das Wohlbefinden der Kranken zu gewährleisten.

    LadyWhoEverLadyWhoEverVor Monat
    • Naja, seine Stimme ist nicht monoton. Er ist ehrlich und nicht pessimistisch. Hier und da hat er vielleicht zu lange für seine Wortwahl gebraucht, aber es ist auch sein erstes richtiges Mal. Von furchtbar ist er da weit weg.

      ElzoonElzoonVor 29 Tage
  • Empathie lernt man??? Neee. Empathie ist unsere Ur-Natur. Traurig für eine Gesellschaft, dass sie Empathie (wieder) lernen muss. Da wo Liebe für Menschen gibt, da wird Empathie selbstverständlich sein. Aber wenn die Selbstdarstellung, Geldgier und Verfall der Persönlichkeit eher als großartige Attribute angesehen werden, dann Halleluja.

    zarwash fariabyzarwash fariabyVor Monat
  • Emphatie ist etwas, dass man leider schwer erlernen kann. Entweder man ist es oder halt nicht. Ich arbeite als Krankenschwester und sowohl Kollegen aus der Pflege als auch Ärzte haben teils große Schwierigkeiten mit der Emphatie... Es gibt Oberärzte mitte 50. Bei denen ist Hopfen und Malz verloren. Sie werden es nicht mehr lernen. Neulich hat ein Oberarzt einen Patienten aufgeklärt über einen Hirntumor. WÄHREND der Patient auf der Bettpfanne zum abführen saß. Hätte er mit uns gesprochen hätten wir ihm mitgeteilt, dass er bitte später kommen soll um das Gespräch zu führen. Wäre wohl gegen sein Ego gegangen mit uns zu sprechen... Aber der Trend ist wirklich gut. Viele neue Assiszenzärzte haben es wirklich deutlich besser drauf. Das ist eine sehr angenehme Wendung.

    s Hs HVor Monat
  • Ein sehr schöner Film. Das Erlernen von Empathie sollte wirklich fest in die Ausbildung von Ärzt*innen aufgenommen werden.

    Anja KronenAnja KronenVor Monat
    • Ich denke, die Empathie als solches, kann man nicht lernen. Man ist ein empathischer Mensch oder nicht. Jedoch kann man, wie im Film dargestellt, mit der behutsamen Kommunikation einiges bewirken. Wer von Natur aus empathisch ist, kommuniziert auch entsprechend gefühlvoll. Und kann noch sehr viel dazulernen. Für diese Ärzte/innen ist es bestimmt sehr hilfreich, im stressigen Klinikalltag sich zu besinnen, wie wichtig es ist, dementsprechend mit Patienten umzugehen.

      Susanne LekicSusanne LekicVor Monat
  • Ich habe 2018 angefangen zu studieren und befinde mich zwar grade erst im 5. Semester, aber bereits im 2. und 3. Semester hatten wir Kurse (innerhalb der medizinischen Psychologie) in denen wir Gesprächsführung trainiert haben und eine Art Hausarbeit schreiben mussten. Jetzt im klinischen Studienabschnitt finden noch intensivere Kurse zum Thema Anamnese und "Schlechte Nachrichten überbringen" statt - sowohl mit Schauspielern als auch mit echten Patienten. Zwar kann ich nur für meine Uni (Marburg) sprechen, aber dieses große Thema findet in allen Unis einen großen Stellenwert in den Lehrplänen. Das heißt natürlich nicht, dass dann alles super läuft - Empathie lässt sich ja nun nicht wirklich erlernen - aber es werden große Schritte gemacht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass besonders frischgewordene Ärzte sich sehr viel Mühe geben und auf die Patienten eingehen (aber natürlich gibt es immer welche, die in dieser Hinsicht Mist bauen). Mir tut es für alle Leid, die dahingehend schlechte Erfahrungen gemacht haben - aber ich Sie/ihr sollt wissen, dass es Hoffnung gibt.

    Dok HouseDok HouseVor Monat
  • Wer hat auch das Statement: Sie muss kein Make - Up tragen, um aus ihr das Beste zu machen? (Es soll kein Motzen sein).

    Dogtraining with heart Elan ist das A & O!Dogtraining with heart Elan ist das A & O!Vor Monat
  • 9:49 So viele Menschen schauen dir zu, gleichzeitig wirst du von 2 Kameras gefilmt.

    Fabienne V.Fabienne V.Vor Monat
    • Das waren Schauspieler

      LynneRowlandLynneRowlandVor 27 Tage
  • Die Schauspieler sind so gut

    Fabienne V.Fabienne V.Vor Monat
  • Ich habe auch keine guten Erfahrung in Bezug auf Emphatie von Ärzten in Krankenhäusern gemacht. Ich will auch nicht alle über einen Kamm scheren. Aber die meisten die Medizin studieren nennen den Grund, dass sie Menschen helfen wollen. Und die Aussage passt nicht zum Verhalten von den meisten Ärzten. Trotz Überstunden und Stress wäre es für alle Beteiligten schöner, wenn man die Gespräche und das Miteinander höflicher gestalten würde.

    katkatVor Monat
  • Führt Eure Geschäfte weiter, holt Euch rechlichen Beistand für den Fall der Fälle und lasst Euch nicht länger vera........ !!

    Anna KöhlerAnna KöhlerVor Monat
  • Echt krass bitte helft ihnen....

    Anna-Lena WenigAnna-Lena WenigVor Monat
  • Mein Gynäkologe bräuchte auch so ein Training. Er bemüht sich sehr, es ist ihm nicht egal, wie es dem Gegenüber geht, sondern er versucht zu helfen. Leider nicht mit den besten Methoden: Egal, was man gerade von ihm erfahren hat, er erzählt SOFORT von Menschen, denen es noch viel schlimmer geht. In dem Moment, in dem das Herz deines Embryos nicht mehr schlägt, ist dir aber eher egal, ob eine andere Patientin ihr Kind in der 20. Woche verloren hat und das angeblich noch viel schlimmer ist. Dazu kommt, dass er mich immer wieder mit einer anderen Patientin verwechselt und mir dann erklärt, dass ich ja wenigstens schon ein Kind hätte und um wie viel schlimmer es wäre, wenn es um mein erstes Kind ginge. Ich bin kinderlos.

    JiulsJiulsVor Monat
  • Wie Ärzt*innen Empathie lernen - Gar nicht Ende

    Sam BrownSam BrownVor Monat
  • Puh kann das nicht anschauen, habe eine Schulfreundin schon sehr früh an Lungenkrebs verloren, das erinnert mich zu sehr daran ...

    MayaMayaVor Monat
DEhave