"Meine Schwester hat Depressionen" - Angehörige zwischen Liebe und Hilflosigkeit | WDR Doku

7 Apr 2020
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Wenn die Partner, die Eltern, die Kinder oder die Geschwister depressiv werden, gerät auch das eigene Leben aus den Fugen. Depression löst Hilflosigkeit und tiefe Ängste aus, verlangt aber auch oft nach harten Entscheidungen: Bleibe ich oder gehe ich? Kann ich die Verbindung zu dem geliebten Menschen weiterführen? Vernachlässige ich mein eigenes Leben oder nehme ich es endlich in die Hand?
Seitdem Nils Rücker denken kann, war seine Mutter depressiv. Die ganze Familie litt unter ihrer Krankheit, über Monate hinweg verschwand sie - für das Kind Nils ins Ungewisse. Als Junge dachte er immer wieder, sie käme nie mehr zurück. Heute weiß er, dass sie in einer Klinik war.
Die 24-jährige Katharina Mihm konnte sich ein unbeschwertes Leben bisher kaum vorstellen, denn ihre ältere Schwester ist an Depression erkrankt. Immer wenn sie Alarm schlug, war Katharina für sie da, bis zur Aufopferung. Um sich selbst zu schützen, geht sie auf Distanz, indem sie zum Studium nach Köln zieht. Seitdem geht es ihr besser, aber um die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz ringt sie immer noch.
Teresa Enke hat fest daran geglaubt, dass sie und Robert es mit Liebe schaffen würden. Bis sich der berühmte Torwart vor zehn Jahren das Leben nahm. Inzwischen hat Teresa Enke eine Stiftung für den Kampf gegen die Volkskrankheit Depression gegründet, die gerade ein Virtual-Reality-Projekt entwickelt hat, mit dem man erleben kann, wie es im Kopf von depressiven Menschen aussieht.
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Hast du selbst depressive Gedanken oder machst dir um jemanden Sorgen?
Wenn du selbst an Depressionen erkrankt bist oder Symptome bei Freunden, Familienmitgliedern oder Bekannten bemerkst, dann findest du hier Hilfe: www.deutsche-depressionshilfe.de
Die im Film gezeigte Anlaufstelle ist die "Rat und Tat Köln e.V."
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Ein Film für Menschen hautnah von Gerhard Schick
Dieser Film wurde im Jahr 2020 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.
Weitere Dokus zum Thema: dehave.info/down/maqbdde1iIezt5w/video

KOMMENTARE
  • Das ist der Grund warum ich nie üder meine Depressionnen gesprochen habe

    Atina BurgerAtina BurgerVor 7 Tage
  • ooff jo, bei mir hat den ganzen mist einer chronische erkrankung gegen die man nichts machen kann, da mich das so herunterzieht, das dieser bereich des körper teilweise bis in zukunft evtl gar nicht mehr funktioniert (erblindung und evtl taubheit) komme ich mit dem ganzen mist nicht mehr klar, da sehen & hören ALLES für mich ist..

    seca90seca90Vor 21 Tag
  • .

    A&S&C&A CA&S&C&A CVor 22 Tage
  • meine Mutter ist auch psychisch Krank, ich habe das erst mit 16 Erfahren und sie ist seit ich 1 Jahr alt bin in Therapie..

    USA AMERICAUSA AMERICAVor 23 Tage
  • Ich kann das voll verstehen. Wenn meine Schwester Depressionen hätte würde ich mich wahrscheinlich auch komplett vernachlässigen und gucken das es ihr gut geht . Ich kann diesen Menschen einfach niemals verlieren. Meine Schwester ich glaube ich mit meiner Mutter zusammen eine der Menschen die ich überall liebe und für die ich sogar sterben würde .

    Glossi MoonGlossi MoonVor 25 Tage
  • Mein Opa hat sich 2001 das Leben wegen Depressionen genommen. 2001 wusste man noch nicht so viel über Depressionen. Deswegen ahnte niemand etwas. Er war Sport- und Ethiklehrer an dem Gymnasium auf dem ich heute bin. Ich bin sehr schlecht in Sport und würde er noch leben hätte er wahrscheinlich immer mit mir trainiert. Er war immer glücklich, nett und freundlich. Alle mochten ihn. Aber in den Tagen vor seinem Tod war er oft schlecht gelaunt. Niemand ahnte etwas, weil jeder ja mal schlecht gelaunt ist. Er hatte an einem Freitag Schulfrei und war zu Hause. Früher hatte man ja noch kein Handy, also schrieb mein Opa immer Zettel. An dem Freitag schrieb er keinen Zettel und war plötzlich weg. Meine Oma dachte, dass mein Opa einfach vergessen hatte einen Zettel zu schreiben. Am nächsten Tag war klar, dass er verschwunden war. Dass traurige ist, dass es genau das Osterwochenende war. Es sollte eigentlich ein gutes Wochenende werden. Sie suchten meinen Opa etwa 2 Tage. Sie dachten vielleicht hat er sich nur ein Bein gebrochen und schaffte es nicht mehr nach Hause zu kommen. Er war ja sehr sportlich. Dann fanden sie sein Auto im Wald neben dem Dorf wo er wohnte und später auch seine Leiche. Ich hab meine Eltern nie gefragt wie er sich umgebracht hat. Ich möchte es auch nicht wirklich wissen. Meine ganze Familie war sehr traurig. Vor zwei Jahren starb auch seine Mutter mit fast 93 Jahren. Einmal hat meine Oma mir mal erzählt dass sie geträumt hatte: Meine Oma stand neben einer Menschenmasse. Plötzlich öffnete sich die Masse und da stand mein Opa. Er sprach zu meiner Oma. Als sie mir das erzählte weinte ich innerlich sehr doll. Ich wollte ihr nicht zeigen, dass ich über den Tod von ihm sehr traurig bin. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es sehr schade ist dass er schon tot ist, aber es war Schicksal. Ich möchte Journalistin werden und es war schön diese Geschichte mit euch zu teilen. Ich denke Opa, dass du stolz auf mich wärst. Ich liebe dich. Deine Amy❤😭😭😭

    Amy StarAmy StarVor 3 Monate
    • Hallo Amy Star, nehmen Sie die Geschichten Ihres Lebens und machen Sie Filme daraus. Viel Glück.

      WDR DokuWDR DokuVor 25 Tage
  • Mich nervt das die Angehörigen immer als Opfer/ Heilige dargestellt werden , die mehr Selbstfürsorge walten lassen sollen. Wie viele sind depressiv weil sie sich in toxischen Beziehungsgeflechten befinden. Die Aussage von der Gruppenleiterin stimmt nicht, dass Pflanzen auch egoistisch sein müssen. Schonmal gelesen wie die Wälder das Handhaben? Da ist jeder unterirdisch vernetzt und helfen sich gegenseitig.

    Millstreet TeutMillstreet TeutVor 4 Monate
  • Ich als Betroffene finde diese ganzen Metaphern wie "schwarzer Tunnel" usw. gar nicht mal so gut, um die Krankheit für einen gesunden Menschen verständlich zu machen. Ich kann verstehen, wieso viele damit nichts anfangen können. Ich versuche es mal auf eine etwas andere Art: für jemanden, der das gar nicht kennt, ist eine (schwere) Depression meiner Meinung nach am ehesten vergleichbar mit der Trauer, die man fühlt, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist. Oder für die, die auch das nicht kennen: starker Liebeskummer. Es ist ein scheinbar unendlicher seelischer Schmerz, ich fühle ihn immer in der Brust. Eine Traurigkeit, die kaum zu ertragen ist - und das OHNE GRUND! Dazu eine sehr pessimistische/negative Sicht auf die Zukunft, die Welt, das Leben, alles ist grauenhaft, hässlich, unbarmherzig, korrupt und falsch... Wer hat auf dieses Leben schon Lust? Resultat: Antriebslosigkeit, keine Lust, an diesem Leben, das man wie oben beschrieben wahrnimmt, teilzunehmen... bis hin zu dem Punkt, an dem man abschließen möchte... und man hat absolut keinen direkten Einfluss darauf, man ist machtlos dagegen... Stellt euch am besten eben Trauer/Liebeskummer vor, der ohne Grund einfach mal Monate oder sogar Jahre anhält. Versetzt euch mal in genau dieses Gefühl hinein - und erzählt mir dann noch ein einziges Mal, ich soll mich zusammenreißen. Könnt ihr euch einfach zusammenreißen, wenn eure geliebte Omi stirbt? Nein! Man muss es aushalten und ertragen, bis es von alleine vorbei geht.

    Der Offene-Fenster-WahnsinnicheDer Offene-Fenster-WahnsinnicheVor 4 Monate
  • Unsere Lebensweise heutzutage ist völlig unnatürlich. Der Mensch hält sich selbst nicht artgerecht. Der Körper und die Psyche reagiert entsprechend drauf.und dieses ganze blabla von Psychologen und Therapeuten ist meist Schwachsinn...

    это Ребеккаэто РебеккаVor 5 Monate
  • Dieser Film zeigt, dass eine Depression nicht nur die betroffene Person selbst, sondern auch das gesamte Umfeld beeinträchtigt. Schlimmstenfalls rutschen Angehörige in der Folge selber in die Depression ab. Daher ist es für sie wichtig, sich ebenfalls Hilfe zu holen, um mit der belastenden Situation fertig zu werden. Das Leid der Angehörigen wird in der Gesellschaft leider oft nicht ausreichend thematisiert.

    Martin Lorenz - Naturally Healthy MindMartin Lorenz - Naturally Healthy MindVor 5 Monate
  • Was brauchst du wirklich um glücklich zu sein . Was du wirklich brauchst ist die Einsicht vergangenes zu vergessen . Zufrieden sein mit dem was du hast glücklich zusein . Dich auf neues auf deine Zukunft zufreuen . Zeit nehmen für dich und dein Erschaffer jeden Tag zehn fünfzehn minuten schenken dir soviel mit dem dhikir von veyselkarane . com oben rechts sprache ändern oder einfach hier mir schreiben . Ich habe gelernt und lerne immer noch soviel tolles neues dazu .

    Özlem IdigÖzlem IdigVor 5 Monate
    • Ich habe damals auch mit diesem Uwais Al-Qarani Dhikr angefangen, seit dem geht es mir sehr gut.

      Serpil GokceSerpil GokceVor 5 Monate
    • Süper bin zu frieden👍🌹kann nur Emfehlen

      Fatmanur nurFatmanur nurVor 5 Monate
  • Es gibt Leute die sind von Natur aus sensibler sind oder neigen zum tiefergründigen Grübeln. Diese sind sie schonmal sehr viel anfälliger als oberflächige Menschen. In dieser puren Leistungsgesellschaft sind sie meist die ersten Opfer

    foxfoxVor 6 Monate
  • Meine Schwester hat sich umgebracht vor 2 Tagen, wir haben ihre Hilfeschreie nicht richtig gedeutet. Jetzt is es zu spät. Sie is nicht mehr da. Sie hat es einfach gemacht.

    Adriano BattagliaAdriano BattagliaVor 6 Monate
    • Es tut mir leid das zu hören. 😞

      Dagmar DeDagmar DeVor 4 Monate
  • Der Vater meines Freundes hat seit einem Krankenhausaufenthalt schwere psychische Probleme. Er weint ständig, ist total antriebslos und lustlos...Er scheint genervt vom Leben zu sein. Für mich sieht es nach einer Depression aus. Aber er lässt sich nicht helfen. Und in der Familie wird nicht wirklich drüber geredet. Es ist sehr sehr schwer für mich, das alles mitanzusehen und nicht helfen zu können. Ich habe schon etliches versucht, aber es wird seit Monaten nicht besser. Es ist sehr schwer.

    Jana WalkerJana WalkerVor 6 Monate
  • Depressionen und Anti-Baby-Pille: Nein - das ist kein Mythos! Ich kann hier aus eigener, jahrelanger Erfahrung berichten. Ich nahm 10 Jahre lang die Pille und hatte schwere Depressionen. Ich hätte NIE im Traum daran gedacht, dass es von der Pille kommen könnte. Auch seitens Ärzte kam nie auch nur ein kleiner Hinweis darauf. Noch heute sind die meisten fest davon überzeugt, dass die Pille keine Depressionen auslösen kann. Meine Erfahrung jedoch: 10 Jahre Pille, 10 Jahre Depressionen und zwar immer schlimmere. Irgendwann bin ich dann auf einen Bericht gestoßen, der einen Zusammenhang zwischen der Pille und Depressionen beschrieb. Habe das aber zuerst als eine Art Verschwörung abgetan und lange nicht mehr daran gedacht. War auch in einer schwierigen Lebenssituation und dachte immer, die Depressionen würden davon kommen. Dann hatte ich wieder teils schwere depressive Phasen, die ich mir einfach nie erklären konnte. Ich wusste einfach nie, wo sie herkamen und warum. Habe dann mal die Pille abgesetzt für ca. 1 Jahr. Nicht, weil ich einen Zusammenhang mit den Depressionen vermutet hätte, sondern aus einem anderen Grund. Plötzlich ging es mir immer besser. Die Gedanken wurden immer positiver - obwohl sich an meiner Lebenssituation sonst nichts geändert hat. Da ich ja noch immer keinen Zusammenhang zwischen der Pille und meinen Depressionen sah, fing ich wieder mit der Einnahme der Pille an. Und Schwupp ging es wieder mit meinen negativen Gedanken los. Weitere 3 Jahre habe ich darunter teils stark gelitten. Bis ich wieder einen Bericht über Depressionen als Nebenwirkung der Pille gelesen habe. Da fiel mir auch der erste Artikel wieder ein. Ich fing an, viel darüber nachzudenken und zu recherchieren und fand heraus, dass es sehr viele Frauen gab, die die gleichen Erfahrungen gemacht hatten. Probeweise habe ich die Pille abgesetzt und nach ca. 3 Monaten war ich wieder ein fröhlicher, lebensbejahender Mensch. Leichte Depressionen haben mich zwar noch begleitet, aber bei Weitem nicht mehr so intensiv und so oft wie mit der Pille. Irgendwann wurden sie immer weniger und seltener und nur noch mehr so eine Art "Schlechte-Laune-Tage" wie bei normalen, gesunden Menschen. Eine Offenbarung! Verhüten wollte ich trotzdem und wie es eben so ist - 90% der Gynäkologen empfahlen immer nur eine hormonelle Verhütung, meist die Pille. Die wollte ich aber nicht mehr nehmen. Es hieß, der Verhütungsring wäre "leichter", schonender. Ich probierte ihn aus. 1 Jahr lang. Es dauerte keine 2 Monate und schon waren die ersten, leichteren depressiven Verstimmungen wieder da... nach ca. 10 Monaten wieder richtige Depressionen. Also auch den Verhütungsring wieder abgesetzt. Seitdem wende ich keine hormonellen Verhütungsmethoden mehr an und seitdem habe ich auch keine schweren Depressionen mehr. Geblieben sind hin und wieder leichtere depressive Verstimmungen, aber diese sind kein Vergleich zu den schweren Phasen mit künstlichen Hormonen. Ich möchte damit nur darauf aufmerksam machen, weil das auch heutzutage noch ein Thema ist, das leider sehr viele Mediziner nicht glauben und deshalb auch ihre Patientinnen oft falsch beraten. Ich will damit nicht sagen, dass hormonelle Verhütungsmethoden bei allen Frauen Depressionen auslösen, aber es KANN sein und dessen sollte man sich bewusst sein. Vor allem Frauen, die unter Depressionen leiden und hormonell verhüten, sollten vielleicht mal ausprobieren, wie die Stimmung ohne künstliche Hormone ist und dann schauen, ob es vl. wirklich daran gelegen hat. Ich für MICH bin jedenfalls überzeugt davon, dass meine Depressionen davon gekommen sind.

    Ele PriconEle PriconVor 6 Monate
    • Meine Depression wurde durch die Pille deutlich besser. Habe kaum noch Tiefphasen und die Antriebslosigkeit wurde auch deutlich besser. Nehme die Pille jetzt 4 Jahre. Mir hat sie extrem geholfen.

      L AL AVor 6 Monate
  • Ich würd mich auch enorm freuen über eine Angsttörung /Panik Doku da ich selbst darunter leide seit dem Tod meiner beiden Eltern und einer foltermässigen Abtreibung , zuerst dachte ich lange ich bin tod Krank weil sie sich psychosomatisch äussert (Denken man erstickt, herzrassen, dauerübelkeit , erbrechen ,schwindel) wie dauernde überfälle da die angst von der Angst kommt und eigendlich nur durch eine angstfreie Zeit / Phase die Angst zurück gehen kann aber genau so schnell wieder einem überkommen .. 💞herzlichen dank für diese Doku sehr spannend auch und kann sogar ein folge symptom von angst sein wenn man zulange nicht erlöst wird zb durch ein beruhigungsmittel und darinn ausharren muss🖤🦋

    Des WahnsinnsDes WahnsinnsVor 7 Monate
  • Möh, keine Erkenntnisse. Drei Geschichten blah blah. Enke ist mir sogar unangenehm anzusehen, weil sie in Reichtum lebt und das ihr das Leben einfacher macht. Es gibt härtefälle die allein mit einer Depression, Armut im Nacken und null Perspektive leben und No way out finden, weil meist die Armut lähmt. Fck. Das ärgert mich das ihr so ne reiche göre zeigt und reden lässt.

    Mik DeenMik DeenVor 7 Monate
    • Mik Deen Ich find‘s eigentlich sehr wertvoll, dass sie von der Situation ihres Mannes berichtet, der eben als „Überflieger“ galt und trotzdem so weit gesunken ist wegen dieser Krankheit. Depression diskriminiert nicht und viele Menschen wissen das leider nicht und hauen dann Sprüche raus wie „Sei doch froh, dass es dir so gut geht hier“ und „Es gibt Menschen in viel schlimmeren Situationen“.

      SchokiloooverSchokiloooverVor 6 Monate
  • Jenke alles richtig gemacht. Depressionen sind nicht heilbar. Und seine Frau hat ja jetzt einen neuen Partner also alles gut. Wir sind alle ersetzbar.

    Lokis favourite MidgardianLokis favourite MidgardianVor 7 Monate
  • Die redet da über nen Selbstmord und alle müssen sie nur Fotografieren und Filmen...

    Simi 001Simi 001Vor 7 Monate
  • Der Film handelt von Depressionen und ihr zeigt symbolisch den Tagebau und Kohlekraftwerke. Ganz toll!

    Laborchef Dr. KlenkLaborchef Dr. KlenkVor 7 Monate
  • Ich leide seit meiner Kindheit an Depressionen und habe es aber erst vor 10 Jahren durch Therapie herausgefunden. Mein Leben war psychisch die Hölle. Ich war nichts und bin nichts wurde mir immer wieder in meiner "sogenannten" Familie gesagt. Depressionen sind die seelische Hölle. Ich hatte fremde Menschen die mich vor dem Suizid bewahrt haben. Meine eigene Umgebung hat alles was mich betraf ignoriert und mich so hingestellt, dass ich nur zu faul bin. Ich bin seit 10 Jahren in Therapie und muss lernen mit Depressionen zu leben. Und das ist verdammt schwer. Außenstehende wollen nur das sehen, was sie immer gesehen haben. Ich habe alles an Reaktionen von anderen erlebt. Das wünsche ich keinem. Und niemand der selbst darunter leidet oder gelitten hat wird diese Krankheit verstehen. Denn sie ist für die Gesellschaft nicht real und akzeptabel. Nur was man sieht zählt. Ich habe mich bis heute privat sehr zurückgezogen. Ich lasse keine neuen Menschen in mein Leben.

    yookyung_bts yoongi_taehyungyookyung_bts yoongi_taehyungVor 7 Monate
    • Ähnlich bei mir (Also das mit der Familie)

      MeistensmuedeMeistensmuedeVor 7 Monate
  • Wenn Tränen von Trauer Glückseligkeit werden . Ich habe es erlebt und möchte es dir vom tiefsten Herzen empfehlen . Keine Worte der Welt könnten erklären wie ich fühle . Dein Herz voll wunden heilt stück für stück jeden Tag aufs neue . Kein Ausweg in Sicht. Keine Zufriedenheit für mein herz das doch lieben und frieden möchte . Eine Welt ohne stress doch mit viel Barmherzigkeit . Ist das nicht wunderbar . Ist das war mit nur 10 minuten morgens und abends dhikir zum Schöpfer aller Menschen. Sehe und erlebe es selbst . Erkenne deine Welt bewusst , bewusst mit dem schönen und dunklen seiten. Erkenne die Welt in dir drin mit deiner Seele und deinem Ego. Was sie von dir wollen . Das kannst du auf der Seite von Veyselkarane entdecken. Ps Sprache kannst du oben Rechts wählen.

    Lebe&Sehe ZufriedenheitLebe&Sehe ZufriedenheitVor 7 Monate
    • Lebe&Sehe Zufriedenheit veyselkarane: böyle bir saçma görmedim. Ne alaka?

      musik Galaxymusik GalaxyVor 6 Monate
    • Super👍👍

      Gerçek AşkGerçek AşkVor 7 Monate
    • 👍👍🌹sehr schöönn👍👍🌹

      Fatmanur nurFatmanur nurVor 7 Monate
    • 👍👏👏👏❤️❤️❤️

      Zeynep ÇıracıZeynep ÇıracıVor 7 Monate
    • Lebe&Sehe Zufriedenheit 🌹❤️👍

      Kærligheds VejKærligheds VejVor 7 Monate
  • Bester Doku Kanal @WDR Doku

    kukusespuertkukusespuertVor 7 Monate
  • Ich bin selbst erkrankt und hätte mir Unterstützung gewünscht. Ich hab irgendwie alles alleine wuppen müssen, meiner sogenannten Familie war das egal.

    Winniza 2005Winniza 2005Vor 7 Monate
  • "Liebe dich selbst damit du deinen Nächsten lieben kannst" ist so ein schwachsinn.. als ob man nur andere Lieben kann wenn man mit sich selbst im Reinen ist 🙄

    Michaela SchoonMichaela SchoonVor 7 Monate
    • Finde ich auch

      Nina BNina BVor 4 Monate
  • Text:"Wenn Angehörige an Depressionen erkranken" Ich:HIIII✌🌚

    {Touya Todoroki} DABI{Touya Todoroki} DABIVor 7 Monate
  • einfach krass wie eine scheinbar eher "unsichtbare krankheit" den betroffenen und angehörige absolut auslaugt, zerfrisst und das (familien-) leben extrem belasten kann. ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie mein leben aussehen würde, wenn meine mutter nicht schon seit 10 jahren depressionen hätte.. es ist wirklich wahnsinn was die krankheit so anstellen kann.

    Celine HoffmannCeline HoffmannVor 7 Monate
  • Sie sollten Untertitel unter den Videos haben, damit Sie mehr Menschen erreichen und uns helfen können, Deutsch zu lernen.

    DenisDenisVor 7 Monate
  • Das schlimmste daran ist für mich das Gefühl, das man mit seiner Traurigkeit am meisten die verletzt die man über alles lieb. Der hilflose Blick im Gesicht meiner Eltern

    Uk3lUk3lVor 7 Monate
  • Immer wieder wird gesagt "Die Krankheit" Eine Depression ist ja nur die Reaktion auf ein besonderes Erlebnis bzw einen dauerhaften Umstand. Der Körper/Psyche bekommt Depressionen weil er dir sagen möchte das was nicht passt. Wenn dir länger kalt ist und du Husten bekommst ist das die Reaktion von deinem Körper auf diese kälte Episode. Ganz einfach. 10.25 "Die Krankheit hat Ihn getötet" Nein eben nicht. Das ist eben kein bösartiges Geschwür wie Krebs sondern rein Psychisch. Ist all in your Head.

    Johannes SteindlJohannes SteindlVor 7 Monate
    • Das stimmt teilweise meiner Meinung nach nicht. Eine Depression kann man nicht mit einem Husten oder Schnupfen vergleichen, Husten und Schnupfen sind Abwehr"organismen" gegen eingedrungende Viren, die aufgrund einer kälteren Episode vom Körper nicht eigenständig vernichtet worden konnten. Eine Depression ist die Folge von mehren einspieligen Faktoren, ausgesprochen mehr als "nur die Reaktion auf ein besonderes Erlebnis". Das ist nämlich nur ein kleiner Teil. Die Ursachen einer Depression sind weit ausgefächert und können aus dem Nichts kommen aufgrund z.B. einer Stoffwechsel- und Funktionsstörung im Gehirn und ja, Depressionen können sogar erblich bzw. genetisch Veranlagt sein. Eine Depression kann viele körperliche Folgen haben: Schlafmangel, Appetitlosigkeit etc. und so sind Depressionen also nicht rein psychisch. Deswegen finde ich den Satz "its all in your head" auch deplatziert. Ja, eine Depression ist eine psychische Krankheit bzw. Störung, aber auch körperlich kann diese Krankheit ihre Spuren klar sichtbar machen. Die Depression hat ihn meiner Meinung nach getötet. Viele Symtome der Depressionen waren die Auslöser und Bestärker seines Wunsches, das Leben zu beenden und somit ist meiner Meinung nach die Depression das, die ihn umgebracht hat. Auch wenn es letztendlich seine Hand war, die es entgültig nicht mehr ausgehalten hat und den Schlusstrich gezogen hat. Bei einem Krebspatienten, der vor dem "natürlichen Krebstod" zur Sterbehilfe greift, heisst es dann ja auch dass Krebs ihn getötet hat, auch wenn er letztendlich nicht daran verendet ist.

      Saskia .cSaskia .cVor 7 Monate
  • Wie extrem die Erziehung determinierend für die Entwicklung des Selbst sein kann. Es ist echt so, dass die Persönlichkeit stark auf der Erziehung gründet. Dennoch ist das Schicksal dem Menschen inhärent.

    JottenesJottenesVor 7 Monate
  • Hattet ihr die Doku nicht schon mal hochgeladen? Kommt mir grade alles sehr bekannt vor

    AnnyLovesPinkAnnyLovesPinkVor 7 Monate
  • Depressionen sind eine schwere Erkrankung, trotzdem ist diese in vielen Fällen behandelbar. Wie im Falle von Nils beschrieben, muss man sich ihr aber stellen.

    chrissiebabe234chrissiebabe234Vor 7 Monate
  • Depressionen=wer über seine Verhältnisse lebt 🌻🌻🌻🌻

    Roy SchygeriesRoy SchygeriesVor 7 Monate
  • Ich verstehe, wieso so viele menschen depressionen haben. Diese schnelle leben ohne wirklich zu leben. Wir sollten alle zurück zur natur und selbstversorger werden, dann hätte das leben einen sinn

    Mina MinaMina MinaVor 7 Monate
    • Oder das Leben einfach mehr genießen

      MeistensmuedeMeistensmuedeVor 7 Monate
    • Ich bin bei dir :)

      Stefan TrifunovicStefan TrifunovicVor 7 Monate
  • Unberechenbare Teufelskrankheit!

    Justin SchwarzJustin SchwarzVor 7 Monate
  • Mir hilft Arbeit und Beschäftigung nicht in ein depressives, unendliches Loch zu fallen. Das erfordert eine Menge Disziplin aber es hilft mir.. Bin ich erst einmal in dieser Spirale, des Nichtstun wird es grausam, hinzu kommt oft Selbstmitleid. Wenn ich mich aber, auch in der Zeit der derzeitigen Kurzarbeit, diszipliniere, geht es mir besser. Das bedeutet morgens frühzeitig aufstehen, selbst wenn es nicht erforderlich ist, danach sofort duschen, Haare machen, usw. Das ist für mich die halbe Miete, somit habe ich auch schon mehr Motivation mich weiterhin anzustrengen und den Tag zu meistern. Jedem mit dieser Krankheit und deren Angehörige wünsche ich ganz viel Kraft und viel Empathie von seinen Mitmenschen ❤️💞

    Sabi SchüSabi SchüVor 7 Monate
  • Ich bin durch viele Krisen in meinem Leben gegangen, es gibt nichts was ich nicht erlebt habe.Der Tod meines Sohnes hat mir dann den völligen Boden weggerissen. Ich musste immer wieder lernen alleine zu kämpfen und auch wenn ich gute Tage habe,bin ich müde...müde vom kämpfen und vom Weg schauen.Unsere Gesellschaft mag keine traurigen Menschen....

    Gabriele ErfurthGabriele ErfurthVor 7 Monate
  • Ich hab auch Depressionen, das Leben kann manchmal nur ein leiden sein, ist nicht einfach 😢

    Ela LeylaEla LeylaVor 7 Monate
  • Für mich war das schlimmste einfach der Fakt, sich immer und immer wieder erklären zu müssen. Die Leute sehen nichts äußerlich. Kein Gips, keine Krücke, kein Rollstuhl, nicht Mal ein Verband. Was soll die Person also schon haben? "Stell dich nicht so an, jeder hat Mal einen schlechten Tag. Oder eine blöde Woche." Und wenn man sich dann zum Negativen verändert, was man natürlich nicht richtig mitbekommt, dann distanzieren sich die einstigen Freunde und auch Angehörigen. Es fordert sehr viel Verständnis - auf beiden Seiten. Und das ist leider ein großes Hindernis.

    BIRKERBOYZBIRKERBOYZVor 7 Monate
    • Das ist schlimm, aber Leute die selbst ne Depression haben, die anders verläuft als die eigene und dir dann sagen "Ach du hast ja keine Depression weil bei mir is das schlimmer" sind viel viel schlimmer

      Philipp M.Philipp M.Vor 5 Monate
  • Sowas ist nicht heilbar heutzutage, die meisten menschen eingeschlossen man selbst gehen komplett mit allem ein was auf der welt abgeht. Der Stress hört niemals auf.

    FreakshowFreakshowVor 7 Monate
  • Hab bis vor kurzem in Peru einen Freiwilligendienst in einem Kinderheim gemacht. Wegen Corona musste ich diesen abbrechen. Kurz vor meiner Abreise erzählte mir ein siebzehnjähriges Mädchen von ihren depressiven und auch Suizidgedanken. Finde es schwierig mit der Situation umzugehen, weil die Lage in Peru so anders ist. Hilfe ist jetzt nicht mehr möglich, weil ich wieder so weit weg bin... Hat da jemand Tipps?

    AnkaAnkaVor 7 Monate
    • In Peru gibt es ein (wennauch prekäres) staatliches Gesundheitssystem. Es gibt auch eine Telefonbetreuung für Leute in emotionaler Krise. Die Nummer ist 113 (option 5)

      atinemassareatinemassareVor 11 Tage
    • @Michael Mokwa Handy gibt's da nicht, nur Facebook wo man vllt ein mal die Woche bisschen schreiben kann. Ich denke mal ich schreibe einen Brief.

      AnkaAnkaVor 7 Monate
    • Kennst du ihre Telefonnummer oder anderes? Sonst musst du halt abwarten.

      Michael MokwaMichael MokwaVor 7 Monate
  • Es ist, als würde Nils mein Leben beschreiben😔

    Meike RothfussMeike RothfussVor 7 Monate
  • Das ist so eins der schlimmsten Dinge an Depressionen: zu wissen, dass die Menschen, die mich lieben, ebenfalls darunter leiden. Deswegen versuche ich auch schon nicht zu viel zu teilen. Meine Eltern hat es damals sehr getroffen, als es mir extrem schlecht ging und seit ich ausgezogen bin, kriegen sie die schlechten Phasen zum Glück nicht mehr mit. Aber dafür meine Mitbewohnerin. Ich weiß, dass es nicht gut ist, die Krankheit geheim zu halten, aber wie kann ich damit offen umgehen, ohne die Menschen, die ich liebe zu sehr zu belasten? Ich merke doch selbst, wie hilflos die sich manchmal fühlen und wie sehr sie einem helfen wollen.

    black roseblack roseVor 7 Monate
    • also als angehöriger und betroffener kann ich nur sagen, dass du die angehörigen selber entscheiden lassen solltest, ob sie dir zuhören wollen, oder eben nicht. angehörige müssen auch lernen nein zu sagen und eben auch distanz zu nehmen, wenns einem zu viel wird. das kann natürlich nicht jeder, aber alles reinzufressen tut dir nicht gut. ich hoffe du machst eine therapie und kannst deinen schlimmen phasen immer besser überwinden. alles gute

      NoNameNoNameVor 7 Monate
    • Ich finde, es hilft ungemein, wenn der Betroffene professionelle Hilfe freiwillig nimmt. Dann hat man als Angehörige nicht das Gefühl, die ganze Verantwortung zu tragen. Denn meist ist man eher ratlos.

      Ich Bin inkognitoIch Bin inkognitoVor 7 Monate
    • black rose Ich hab das Kommentar übrigens geschrieben, bevor ich mir die Doku angeschaut habe...falls ich etwas erwähnt haben sollte, was schon so gesagt wurde, dann war das nicht beabsichtigt :)

      Annina S.Annina S.Vor 7 Monate
    • black rose Ein Elternteil von mir ist psychisch erkrankt als ich noch ein Kind war. Meine Situation ist fast dein Gegenteil (ich sage "fast", weil man so etwas nie vergleichen kann!), deshalb kann ich dir nur sagen, was ich gebraucht hätte. Es wurde verschwiegen und darunter habe ich so unendlich gelitten. Eine Depression ist eine Krankheit. Daran hast du keine Schuld. Diese Tatsache ist zwar oft nicht einfach als Angehöriger zu akzeptieren (weil man natürlich nicht möchte, dass ein geliebter Mensch krank ist) aber es ist machbar. Und vorallem leichter als ständig im Unklaren zu sein. Ich hoffe du kannst den Mut finden um es deinem nahem Umfeld zu erzählen. Ich wäre total stolz auf meinen Vater gewesen, wenn er es geschafft hätte, einfach nur mit mir zu kommunizieren. Damals war ich 13; ich hoffe deine Eltern werden das als Erwachsene auch wertschätzen. Vielleicht ist es leichter zu erzählen, wenn du dazu auch sagen kannst, dass du in psycho-/therapeutischer Behandlung bist und dadurch die benötigte Hilfe bereits hast. Außerdem gibt es in Wien (ich kenn mich leider mit anderen Städten/Bundesländern nicht aus) auch eine Organisation namens HPE, die Angehörige psychisch Erkrankter unterstützt. Du bist nicht verantwortlich dafür die Last anderer abzunehmen, die nur entsteht, weil du deine Last offenbarst. Das Menschen die dich lieben, sich auch mal Sorgen und Gedanken um dich machen, das ist unvermeidbar... und eigentlich sogar wunderschön. Ich bin aber davon überzeugt, dass man es (als gesunder Mensch) sehrwohl schafft, mit seinen eigenen Sorgen, auch wenn sie andere betreffen, umzugehen. Ich wünsche dir viel Kraft!

      Annina S.Annina S.Vor 7 Monate
    • verstehe ich gut. Ergeht mir bereits bei Menschen die ich gerne mag so.

      ScottyVeinScottyVeinVor 7 Monate
  • Wie gut ich die Personen nachvollziehen kann. Fühle so mit, meine Schwester ist auch an Depressionen erkrankt, Verdacht auf Borderline. Auch meine Mutter, sowie Großmutter sind erkrankt, aber ich bin dankbar, dass ich überhaupt Familie habe.

    AnnikaAnnikaVor 7 Monate
  • wenn man sich hier die kommentare durchliest, oder sich einfach in seinem umfeld etwas umhört, ist irgendwie gefühlt jeder zweite (angeblich) depressiv.

    düsseldorfer sprücheklopferdüsseldorfer sprücheklopferVor 7 Monate
  • Teresa Enke scheint eine super starke Frau zu sein! Respekt! :)

    lafjulafjuVor 7 Monate
  • Danke für diese Doku! Ich habe den Eindruck, dass mittlerweile offener über Depressionen gesprochen wird. Allerdings wird noch oft unterschätzt wie schwer sie die jeweilige Person und das Umfeld einschränkt und belastet. Ich bin mit einer Schwester aufgewachsen, die seit ihrer Kindheit depressiv ist. Daher kann ich einige der Gefühle der Protagonisten gut nachvollziehen. Man will alles tun um dem geliebten Menschen zu helfen, hat aber auch Angst etwas falsch zu machen und stößt manchmal an die eigene Belastungsgrenze. Mein Vater konnte damit nicht umgehen und hat uns verlassen. Meine Schwester hab ich ein Stück weit mit großgezogen. Es gab wirklich schreckliche Zeiten, aber auch sehr schöne. Ich bin überzeugt davon, dass uns das immens zusammengeschweißt hat. Ich denke für die richtige Distanz gibt es kein Patentrezept. Das muss man irgendwann für sich selbst herausfinden. Aber natürlich muss man sich Zeit für sich selbst nehmen, für Hobbys, Freunde etc.. Es ist tatsächlich ein Spagat zwischen eigenem Leben und Unterstützung für den Angehörigen. Es ist nicht ideal, aber für mich habe ich eine Balance gefunden mit der ich gut leben kann. Denn wenn meine kleine Schwester nicht in meinem Leben wäre, würde ich sehr viel unglücklicher sein.

    Sophia W.Sophia W.Vor 7 Monate
  • Ein Grund, wieso ich nie Kinder haben werde. Die Chance, dass sie entweder selbst auch an Depressionen erkranken oder meine psychische Störung ihren Lebenslauf stark beeinflusst, ist einfach zu groß. Man fühlt sich oft als Bürde für seine Mitmenschen. Es ist wichtig, dass diese Mitmenschen und man selbst sich Hilfe suchen, sonst verbreiten sich Überforderung, Stress und mentale Erschöpfung.

    junimondifyjunimondifyVor 7 Monate
    • Carolina M. Dann ist das so. Reisende soll man nicht aufhalten.

      musik Galaxymusik GalaxyVor 6 Monate
    • @Tom Rose Kindheit und Beziehung zu den Eltern ist sehr wichtig, sieht man ja auch im Film. Aber selbst, wenn die Kindheit scheinbar normal verläuft, kann es zu psychischen Erkrankungen kommen, war bei mir so.

      junimondifyjunimondifyVor 7 Monate
    • @Carolina M. Das tut mir leid. Es ist vielleicht schwierig, das jetzt so zu sehen, aber wenn im Endeffekt die Lebensplanungen so auseinander gehen, ist es doch besser, die Dinge früher zu beenden als später.

      junimondifyjunimondifyVor 7 Monate
    • Aus dieser Vernunft heraus habe ich mich auch gegen Kinder entschieden. Und deswegen hat sich mein Partner jetzt ebenfalls gegen mich entschieden.

      Carolina M.Carolina M.Vor 7 Monate
    • Das habe ich (m,22) auch schon mit meiner Frau besprochen, dass es besser wäre keine Kinder zu bekommen. Habe keine offizell bestätigte Depression, bin allerdings introvertiert und sehr selbstreflektierend und starke Parallelen erkannt. Was mir auch auffällt, dass in sehr vielen Fällen die Kindheit einen entscheidenden Einfluss darauf nimmt.

      Tom RoseTom RoseVor 7 Monate
  • Gerade leider aktuell wie nie. Schöne Doku wie immer. Ich wünsche allen Angehörigen und Betroffenen viel Kraft.

    Jonathan TeufelJonathan TeufelVor 7 Monate
    • Kann ich nur zurück geben :)❤

      JoanaJoanaVor 7 Monate
  • Wenn es für die Angehörigen schon schwer ist, wie schwer muss es dann für den Betroffenen sein sich Hilfe zu suchen.

    Patrick KidszunPatrick KidszunVor 7 Monate
    • Anna Hase Du beschreibst es perfekt man fühlt sich total egoistisch. Man denkt man kann sich doch nicht freuen,wenn der andere sich gerade scheiße fühlt und das ist ein Problem. Man kann einfach selber nicht mehr so richtig glücklich sein und rutscht in diese Depression mit rein.

      Unicorn CATUnicorn CATVor 4 Monate
    • Für Angehörige ist es gerade schwer, da man sich falsch fühlt. Eigentlich geht es ja einem menschen schlecht, der dir sehr nahe steht. Da müssten die eigenen probleme ja weitaus kleiner sein. Und dann fühlt man sich ganz schnell als Angehöriger unheimlich egoistisch

      Anna HaseAnna HaseVor 6 Monate
    • siehse ma xD

      ScottyVeinScottyVeinVor 7 Monate
    • Sehr schwer

      Bindestrich -Bindestrich -Vor 7 Monate
  • Ganz Wichtiges Thema, nach wie vor! Meine Tante war lebensfroh immer Positiv denkend und jetzt, leidet sie an Burn-out und Depressionen. Es ist schlimm somal jeder daran erkranken kann.

    JustKatyJustKatyVor 7 Monate
  • gute doku. aber diese doku ist schon älter.

    skorpion 75skorpion 75Vor 7 Monate
  • Ich finde es immer kritisch, wenn von Depressionen als Krankheit gesprochen wird und Rückschlüsse von depressiv auf krank gezogen werden. Natürlich, aus psychiatrischer und/ oder psychologischer Seite bzw. als Diagnose ist es eine psychische Erkrankung, ABER: aus meiner Erfahrung tut man den Betroffenen keinen Gefallen damit, sie als krank zu bezeichnen, viele Betroffene bezeichnen sich auch selber als krank, was ich ebenfalls nicht förderlich finde. Der Grund dafür liegt darin, dass viele (nicht alle!) das Bild von sich selber bekommen, sie sind krank und sie können deswegen viele Dinge einfach nicht machen. Sie verstecken sich hinter diesem Begriff Krankheit, dieser hindert sie daran (obwohl sie durch die Depression eh schon hoffnungslos, antriebslos etc. sind) wieder langsam in die Normalität und in die aktive Rolle zurückzukommen, denn genau darum geht es bei der Bekämpfung der Depression, aktiv werden. Und mir ist bewusst, es gibt so schwere Fälle, dass diese Leute es nicht mehr schaffen in irgendeiner Weise aktiv zu werden. Aber belügen wir uns doch mal nicht selber. Trotz dem ganzen Leid und Schmerz, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist aber meistens können wir noch irgendwas tun und diese vielen kleinen Schritte führen zum Erfolg. Die Leute fühlen sich erstmal verstanden, wenn man ihnen sagt sie sind krank, aber irgendwann glauben sie es und das ganze wird zur Einstellung, die eventuell mehr schadet, als nutzt (nochmal angemerkt, ich rede nicht von allen Betroffenen) Ich finde den Begriff "Ungleichgewicht" oder "aus dem seelischen Gleichgewicht gekommen" deutlich passender. Denn dieses Gleichgewicht kann man wieder herstellen.

    Garnele MortlerGarnele MortlerVor 7 Monate
    • @Garnele Mortler Ich kann deinen Denkanstoß natürlich wegen deinen Hintergrund absolut nachvollziehen, zumal ich ebenso nicht gerade die besten Erfahrungen bezüglich Ärzte/Therapeuten gemacht habe, mir hat das persönlich umso mehr die Augen geöffnet, das sie einen nicht "heilen" können, das es letztendlich auf einen selber ankommmt und ich lernen muss damit zu leben. Das zeugt von harter Selbstdisziplin und Stärke sich selbst zu therapieren, Hut ab dafür, das du einen Weg gefunden hast, der dir zur Genesung verhilft. Das stimmt, wenn ein Ungleichgewicht der Botenstoffe Depressionen auslöst, hat das in der Tat mit dem Ungleichgewicht zutun, von dem du sprachst und dieses Ungleichgewicht lässt sich natürlich auch wieder ausgleichen. Es kommt halt auf die Ursache einer Depression an, deshalb finde ich es nicht ganz passend, Depressionen als ein gesamtes Ungleichgewicht zu benennen. Vlt. hat meine Ansicht auch was mit meiner persönlichen Erfahrung zutun, denn ich lebe mit Depressionen seitdem ich denken kann, ein "Gleichgewicht" hatte ich nie, da gäbe es für mich nichts auszugleichen.

      Justin SchwarzJustin SchwarzVor 7 Monate
    • @Justin Schwarz Ich gebe dir Recht, Depression ist nicht gleich Depression, ich habe keine klare Abgrenzung zwischen Schwere und Art der Depression getroffen. Auch gebe ich dir Recht, dass Depressionen ein komplexes Thema sind und immens viele Faktoren da rein spielen, das Konstrukt Depression umfasst sehr viele Aspekte. Eins möchte ich jedoch hier mal klarstellen, was ich geschrieben habe soll in keinster Weise einen psychologischen Ratschlag, oder ähnliches darstellen, sondern war nur als Denkanstoß von einem Betroffenen für Betroffene gemeint. Um kurz mal auf meinen eigenen Hintergrund einzugehen, ich weiß zwar nicht die genaue ICD-10 Diagnose, aber sie lautete so weit ich weiß "Schwere endogene Depression", oder so ähnlich. Ein schwerer Fall wenn du es so siehst. Ich musste mir von etlichen Ärzten, Therapeuten etc. immer anhören, ich sei krank, ich werde nie richtig gesund werden (genau was du schreibst) und so weiter. Dadurch habe ich das irgendwann geglaubt und mich zusätzlich zu meinen extrem belastenden Symptomen noch mehr in eine Negativspirale begeben, ich war VOLL drin in meiner Opferrolle. Durch massive Eigenrecherche, Selbsttherapie und vor allem das Finden zum Glauben habe ich mich von dieser Rolle distanzieren können und mich von dem ganzen Begriff und Konstrukt "Krankheit" entfernt. Seitdem geht es mir tatsächlich deutlich deutlich besser. Natürlich sollte man deswegen die Therapie nicht vernachlässigen, so bin ich auch noch in Therapie und achte auf meine Psyche, aber das war ein Wendepunkt für meinen Heilungsprozess. Übrigens hast du dir selber widersprochen: du schreibst, dass ein Faktor, der eine schwere Depression ausmacht ein Ungleichgewicht der Botenstoffe sein kann. Da hätten wir das Ungleichgewicht, von dem ich spreche. Ein Ungleichgewicht kann alleine in der Begrifflichkeit ebenso vielfältig sein, wie die Depression selber, deswegen halte ich diese Bezeichnung durchaus für geeignet

      Garnele MortlerGarnele MortlerVor 7 Monate
    • @Justin Schwarz Sehr richtig! Mir fehlte bisher der Hinweis auf die Botenstoffe/den Stoffwechsel des Gehirns.

      Löwen zahnLöwen zahnVor 7 Monate
    • Ich finde es immer sehr kritisch, wenn Depressionen nicht als Krankheit angesehen wird. Es ist viel mehr als nur ne Diagnose, es ist eine ernstzunehmende Krankheit, die viel komplexer und umfassender ist als viele denken, die weitaus das psychologische überschreiten können. Depressionen haben gesamte Auswirkungen auf den Körper, sie können neurologisch sein und werden: Veränderungen im Gehirn z.b ein Ungleichgewicht der Botenstoffe usw. Genetische Veranlagerungen können ebenso eine Rolle spielen. Das was du als "aus dem seelischen Gleichgewicht gekommen", benennen würdest, hat nichts mit Depressionen zutun, das durchlebt jeder Mensch mal, hier muss man eindeutig von ner depressiven Phase und einer Depression unterscheiden. Bezüglich der depressiven Phase kann ich mich deiner getätigen Aussage völlig anschließen, da sollte man sehr gut aufpassen, das man die Phase gut überwindet, aktiv wird und nicht immer weiter abrutscht, damit man nicht letztendlich ernsthaft an ner Depression erkrankt, denn ne Depression wirst du nie zu 100% wieder los, es wird ein lebenlang ein Teil von dir sein, egal wie aktiv du bist, sie kann dich jederzeit wieder ausm Leben reißen.

      Justin SchwarzJustin SchwarzVor 7 Monate
  • @WDR Doku - Danke, dass ihr euch dem Thema "Depressionen" widmet. Psychische Erkrankungen bekommen gerade in der jetzigen Zeit viel zu wenig Aufmerksamkeit in meinen Augen. Ich habe einen Freund, der an (teils schweren) Depressionen leidet. Auch für mich ist es schwer, immer die richtigen Worte zu finden, weil ich selbst ein sehr emotionaler und hochsensibler Mensch bin. So sehr ich ihn liebe (freundschaftlich), so sehr weiß ich aber auch, dass es eine gewisse Grenze gibt, wo ich wieder Abstand brauche. Bspw. hatte ich eine Zeit, in der es mir selbst nicht gut ging und er sowieso eine Phase hatte, wo er keinen an sich ran lassen wollte. Diese Zeit nutzte ich, um mich wieder selbst zu stabilisieren. Er war aber immer in meinem Herzen, wenn auch weniger präsent, weil ich mir in der Zeit einen Freundeskreis aufgebaut hatte, der mir wieder viel Kraft gab. Jetzt, in Zeiten von Corona, denke ich wieder oft an ihn. Da er nebenbei (körperlich) schwer krank ist, habe ich schon auch Angst davor, ihn nicht mehr sehen zu können. Natürlich soll man immer möglichst positiv denken, aber es kommt der Punkt, da will und kann man nicht mehr positiv denken, weil die Angst zu groß ist und alles zu viel wird. Nebenbei muss ich aber auch sagen, dass es für mich auch was "Positives" hatte, meinen Freund durch seine Depressionen zu begleiten, denn ich war damals eher einsam und hatte eine Phase, wo das Verhältnis zur Familie sehr angespannt war, bis zu dem Punkt, an dem ich mich von der Familie abkapseln wollte. Hätte ich nicht gesehen, was unter anderem genau diese zwei Faktoren bei meinem Freund bewirkt haben, wäre ich selbst womöglich auch in eine Depression abgerutscht. Ich wünsche mir echt so sehr, dass er diese Zeit jetzt heil übersteht.

    DK012013DK012013Vor 7 Monate
  • Vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich wünschte meine Familie würde mir und meiner Depression gegenüber auch so aufgeschlossen und unterstützend sein. Leider komme ich auch einer sehr ländlich-konservativen Familie in der Probleme totgeschwiegen werden. Einmal habe ich versucht mit meinem großen Bruder darüber zu sprechen, dass ich Depressionen habe. Seine Artwort darauf lautete: Depressionen gibt es nicht und wer sowas hat gehört in die Klapse. Das hat mein Vertrauen in meine Familie sehr erschüttert, sodass ich anfing zu lügen, wenn meine Depression dafür sorgte, dass ich meine Alltag nicht aufnehmen konnte.

    Anna LoersAnna LoersVor 7 Monate
  • 19:50 - 21:00 -> das ist wirklich sehr gut erklärt! Die Beschreibung passt leider sehr genau! Danke dafür! :) @WDR Doku Und die ganze Dokumentation ist wirklich gut. Ich werde sie an Menschen die betroffen sind weiter leiten. :)

    lillyfeelillyfeeVor 7 Monate
  • Fotografen so unhöflich. Klikkliklikkkkkk ton Blitz blitzzzz. Wofür 3000 fotos

    BiLGiLERiM SiZiNLEBiLGiLERiM SiZiNLEVor 7 Monate
  • Das schlimmste an einer Depression finde ich die Antriebslosigkeit. Dinge, die völlig normal sind, nicht mehr zu schaffen. Einkauf, Haushalt, bis hin zu Körperhygiene und Aufstehen.

    ScDesScDesVor 7 Monate
    • @Uni Corn Ja, hast Recht, sie sind zu verschieden.

      Nina BNina BVor 16 Tage
    • @Nina B Wie willst du es vergleichen, wenn es sich um eine völlig andere Krankheit handelt? Außerdem stuft man Krankheiten nicht nach dem Schweregrad ein, um eine andere zu bagatellisieren.

      Uni CornUni CornVor 17 Tage
    • ja damit habe ich jahrelang zu kämpfen mir geht es sehr schlecht zurzeit komme nicht raus habe keine arbeit weil ich mich dazu unfähig finde.. in meinem letzten job als altenpflegerin konnte ich zu schluss nichtmehr und habe zuletzt oft gefehlt.. und nun fehe ich zuhause unter und hole mir keine hilfe.. habe einmal hilfe gesucht und wurde direkt verarscht vin meiner hausaerztin dirket an ein thetapeuten vermittelt mit dem sie zusammen arbeitet und geld kassiert.. die therapie hat mir zwei std lang nur magenschmerzen bereitet in eine gruppe geworfen obwohl ich oft um einzeltherapie gebeten habe.. habe das dann bald beendet es hat mir meine letzten nerven geraubt nun habe ivh kein vertrauen mehr mir geht es zu schlecht das ich wieder so eine neiderlage verkraften könnte

      Jiyan a MinJiyan a MinVor Monat
    • Zemichael Habteab junge was ist falsch ?

      Ben BenBen BenVor 3 Monate
    • Nina B es gibt bestimmt immer Krankheiten die schlimmer sind als irgendeine andere Krankheit. Deswegen sind Depressionen ja aber nicht nicht schlimm! Dieses ewige relativieren und vergleichen ist insgesamt, aber vor allem für Betroffene, nicht sehr hilfreich.

      Die InkaDie InkaVor 4 Monate
  • Es geht mir ehrlich gesagt auf den Sack, dass immer nur Leute gezeigt werden, die sich für ihren Beruf jahrenlang überfordert haben. Nie, oder mir nicht bekannt zumindest, sind mal Fälle gezeigt, wo jemand garnicht erst so weit kommt. Immer heißt es, die waren lange ganz normal. Das letzte was ich geschafft habe, trotz mehrerer Therapien war die Schule und dann nichts mehr(jetzt bin ich 33), weil mir wirklich nach und nach alles draußen Angst gemacht hat. Wäre auch mal schön, so Leute zu zeigen, die nie jemanden finden konnten, der ihnen zur Seite steht, die sich selbst, u.U. auch ohne es lange zu merken sich selber so hassen, dass auch niemand anderes auf die Idee kommt sich mit ihm abzugeben.

    FloxxororFloxxororVor 7 Monate
    • Bitte lieber Bruder? Ich möchte gern helfen und Gebetsanliegen für dich absenden. Bitte es wird dann viel massiv für dich gebetet. Bitte lass dir helfen. Ich weiß viele Kirchen Gemeinden und Sekten sind korrupt. Sie helfen den armen Seelen nicht. Aber demütige Christen haben es sich zur Aufgabe gemacht. Bitte lass für dich beten denn der GLAUBE VERSETZT BERGE! GEBETE DIE VON HERZEN KOMMEN HABEN IMMER GEHOLFEN SEI SEHR GESEGNET AMEN

      Annette SchulzAnnette SchulzVor 14 Tage
    • @carrie 1 so denkt der Mensch, ohne die Diagnose Depression. Genau wegen solchen Menschen wie du bist, halten wir uns lieber im Hintergrund.

      Annett KunzerAnnett KunzerVor 28 Tage
    • @Die Inka 3

      Theresia GerumTheresia GerumVor 3 Monate
    • Ich werde es wohl nie in eine Doku schaffen! :-) Aber es geht mir ähnlich. War die Jahrgangs Beste in der Schule, nach der mittleren Reife ging dann aber einfach nichts mehr. Ich habe zweimal versucht eine Ausbildung zu machen, habe mich am Abitur versucht, habe nach Alternativen gesucht… Es funktioniert aus vielfältigen Gründen nichts davon. Einer war wohl, dass ich wusste, dass es nicht funktionieren würde, mein Umfeld diese Dinge aber von mir erwartet hat. Ich gehe nahezu überhaupt nie alleine nach draußen, weil ich Angst hätte angesprochen zu werden o.ä. Ich bestelle mir mein Essen nicht selbst, ich zahle an der Kasse nicht selbst, weil ich sehr tiefsitzende soziale Ängste habe. Außerdem noch vielfältige andere Ängste… Das ist mittlerweile irgendwie in Ordnung in meinem kleinen Radius, der im wesentlichen aus meinem Verlobten und mir besteht. Er gibt mir das Gefühl, dass ich nicht einfach nur krank und völlig falsch bin. Alle anderen tun aber genau das. Und das seit Jahren. Ich hoffe für dich, für mich und für alle anderen, denen es so geht, dass auch diese Dinge mehr und mehr in den sozialen Fokus gerückt werden und mehr Verständnis dafür entsteht. Bleib stark! 😍

      Die InkaDie InkaVor 4 Monate
    • carrie 1 ich zum Beispiel habe sehr profunde soziale Ängste. Das ist allerdings nicht die einzige Baustelle. Ich bin deshalb seit 10 Jahren in Therapie und möchte das auch. Es wäre sehr unklug eine so lange Zeit mit Therapie zu verbringen ohne das zu wollen. Die Fortschritte, die ich dabei mache, sind allerdings so wahnsinnig gering, dass wohl nur mein Verlobter und ich einen minimalen Unterschied bemerken, nicht aber Menschen, die mich seltener als ständig in Aktion erleben. Arbeiten kann ich nicht, eine Ausbildung machen konnte ich auch nicht, obwohl es zwei Versuche gab. Und hätte ich nicht so Verdammtes Glück gehabt und so schnell einen Therapeuten gefunden, mit dem ich mich wohl gefühlt habe, hätte ich vermutlich irgendwann frustriert die Suche nach Hilfe aufgegeben und mich einfach damit abgefunden. „Man muss auch wollen!“ ist ein bisschen wie: „ kannst dich doch einfach mal zusammenreißen, Mensch!“

      Die InkaDie InkaVor 4 Monate
  • Danke, liebes WDR Doku Team, für diesen Film. Er ist echt gut geworden, und zeigt die Probleme und Sorgen der Angehörigen. ein großes Lob. Ich hatte selber eine lange Zeit mit Depressionen zu kämpfen, und finde es gut, nun auch den Blickwinkel der Angehörigen zu kennen. Ich persönlich habe mir da nicht so viele Gedanken drüber gemacht. Ich glaube jedoch, dass lange nicht alle Angehörigen Verständnis, ein offenes Ohr oder Zeit für ihre Depressiven Familienmitglieder haben. Meine Familie kam mit so Sprüchen wie ' warum bist du denn depressiv, das Leben ist doch schön?' , was natürlich überhaupt nicht hilfreich ist. Meiner Meinung nach werden Depressionen oft runtergespielt, oder nicht beachtet. Mein damaliger Arzt war der festen Überzeugung, meine Depression ist nur eine Phase, das wächst sich spätestens mit der Pubertät raus. Ich solle mich mal nicht so anstellen. Naja, er hat ja gut reden, wenn er noch nie depressiv war. Ich glaube kaum, dass gesunde Menschen das nachvollziehen, mitfühlen oder verstehen können. Umso wichtiger finde ich es, die Möglichkeit zu haben, offen über seine Probleme reden zu können. Wenn man im Kindesalter versucht, sich das Leben zu nehmen , ist das nicht nur eine 'Phase'... Ich würde mir wünschen, dass Themen wie dieses endlich mehr Akzeptanz in unserer Gesellschaft wecken, und man als depressiver nicht immer nur noch tiefer gestoßen wird.

    blue sapphireblue sapphireVor 7 Monate
  • Verstehe das mit den Depressionen nicht.

    Mixxed mastarMixxed mastarVor 7 Monate
    • @Michael Mokwa ja

      sundownersundownerVor 7 Monate
    • @sundowner Dieser Spruch ist der größte Schwachsinn!

      Michael MokwaMichael MokwaVor 7 Monate
    • Seelig sind die geistig armen... Bete dass du es nie erleben wirst.

      sundownersundownerVor 7 Monate
    • Dann hoffe einfach das es so bleibt ✌️😅

      Veronika GablerVeronika GablerVor 7 Monate
  • Ich bin verdammt enttäuscht von Ärzten & den Medizinern. Es wird viel zu schnell gesagt/behauptet, dass man Depressionen hat, & viele, nicht alle aber viele Ärzte schauen nicht auf das Blutbild. Ein Vitamin Mangel, zb. Eisenmangel kann Symptome wie Depressionen aufweisen, aber es ist dabei bloß ein Vitaminmangel. War zb bei mir so 7 Jahre wurde mir gesagt ich hätte Depressionen bis ein Arzt im Krankenhaus auf meine Blutwerte geschaut hat und feststellte, dass ich Eisenmangel Anämie habe & mit den Eisentabletten, ging es mir besser viel viel viel besser. ☺️

    Alexandra KlattAlexandra KlattVor 7 Monate
    • Wahnsinn! Das gehört doch eigentlich zum Standard, das vorher abzuklären. Besonders Tsh, vit D und Hämatokrit. Das wird sogar hier wo ich lebe (Südamerika) immer gemacht, bevor af Depression behandelt wird

      atinemassareatinemassareVor 11 Tage
    • @Alexandra Klatt das ist bescheuert, da macht man schon nen Blutbild und es wird nicht angeguckt? Höre echt kaum gutes von Ärzten, echt schwierig, kompetente zu finden

      black roseblack roseVor 7 Monate
    • black rose bei mir wurde auch immer ein Blutbild gemacht nur waren diese Menschen scheinbar nicht in der Lage, auf die Ergebnisse zu schauen. Ich war als es endlich nach 7 Jahren festgestellt wurde im Krankenhaus zwei Jahre zuvor war ich ebenfalls genau dort im Krankenhaus & die Ärztin hatte beide Ergebnisse zum einsehen & meinte es war schon vor zwei Jahren und wahrscheinlich schon seid dem ich die ganzen 7 Jahre mit dem Eisenmangel (esse allerdings nicht sonderlich viel Fleisch und nicht alles an Fleisch schmeckt mir nicht und das schon als Kleinkind/Baby jedes Mal wenn mir was mit Fleisch gemacht wurde hab ich es nie gegessen)... manche Ärzte schauen aufs Blutbild manche eben nicht, man sollte immer darauf bestehen.

      Alexandra KlattAlexandra KlattVor 7 Monate
    • Stein Wowol besteh darauf ansonsten geh zu anderen Ärzten

      Alexandra KlattAlexandra KlattVor 7 Monate
    • Bin ebenfalls mit Depressionen in Behandlung und habe mal gefragt, ob wir ein Blutbild machen können (vorsichtshalber, da ich Sonnenallergie habe und vegetarisch esse, zus. Vorgeschichte mit Dchilddrüsenunterfunktion, es wäre also nicht weit hergeholt). Hat die HÄ, ebenfalls Internistin, unnötig gefunden.... Dinge einzufordern fällt mir leider insb. bei Ärzten sehr schwer, ist immer ein Kampf. Aber ich habs noch nicht aufgegeben, hätte da gern Gewissheit.

      Stein WowolStein WowolVor 7 Monate
  • Toll und total mutig dass alle Betroffenen so offen darüber reden!! Danke, dass Ihr uns einen Einblick gibt ich wünsche euch nur das beste

    hallo hallohallo halloVor 7 Monate
  • Mich nervt die Depression meines Freundes so sehr. Das zieht einen total runter.

    Zimtnusskeks YumYumZimtnusskeks YumYumVor 7 Monate
    • Aber fühle dich nicht verantwortlich mit ihm zusammen zu bleiben .

      eva farhateva farhatVor 7 Monate
    • @WDR Doku Danke, dass hilft mir.

      Zimtnusskeks YumYumZimtnusskeks YumYumVor 7 Monate
    • @Veronika Gabler Wir wohnen zusammen, er will keine Therapie machen. Mir ist klar das er das spürt. Ich merke jedoch, dass ich immer wie ein anderer Mensch mit Freunden bin, komm nach Hause und nach ner Weile kann ich die gute Laune nicht halten. Will ihn nicht deswegen verlassen.

      Zimtnusskeks YumYumZimtnusskeks YumYumVor 7 Monate
    • Das spürt er entweder ne Therapie oder Selbstschutz und dein eigenes Leben anfangen

      Veronika GablerVeronika GablerVor 7 Monate
    • Mit der Einstellung ziehst du ihn mit runter.

      Bolle KolitanBolle KolitanVor 7 Monate
  • Für mich als selbst erkrankte ist es interessant und erschreckend zugleich mal die andere Seite zu hören. Danke dafür 😊

    JasminJasminVor 7 Monate
  • Als ich zehn Jahre alt war wollte meine Mama an einem Morgen einfach nicht aufstehen. Mein Papa sagte sie sei krank oder einfach müde. Sie fing an zu weinen und hat immer wieder laut gesagt das sie nicht aufstehen kann. Zwei Tage später ist ihre beste Freundin mit ihr ins Krankenhaus wo sie einen Monat lang gegen die Depression behandelt wurde. Niemand in der Familie sah die Zeichen. Sie hatte drei Arbeitsstellen, vier Kinder zu versorgen und den ganzen Haushalt. Es kam einfach schleichend. Die vielen Aufgaben führten zur Depression. Immer nur funktionieren, nie Freizeit, nur am Arbeiten. Depression hat viele Enstehungsgeschichten. Sie hatte noch zwei weitere Rückfälle, trotz Medikamente. Erst wo sie angefangen hat Nein zu sagen, offen mit uns gesprochen hat und nicht immer auf andere Meinungen hörte, konnte sie die Krankheit besiegen. Bei uns wurde nie offen über Probleme gesprochen und man hat alles runtergeschluckt. Es ist keine Schande seine Gefühle mitzuteilen. Für Diejenigen die Betroffen sind und versuchen mit Depressionen zu Leben ist es am schwierigsten darüber zu sprechen. Ich habe durch die Krankheit meiner Mama gelernt, wenn es einem zu viel ist darf man Nein sagen, darf man über alles sprechen und man darf Hilfe annehmen. Heute lebt sie glücklich und genießt ihre Pension.

    mrcold0124444mrcold0124444Vor 7 Monate
    • @ScDes Bei vier Kindern ohne Unterstützung vom Partner auf jeden Fall. Aber bei einem Kind, was man gemeinsam groß zieht und man als Mutter auch mal 1-2 Stunden am Tag zur Verfügung hat, sie für sich nutzen und abschalten zu können... es ist immer eine Frage, wie man es anstellt und wieviel man sich 'zumutet'.

      La LumaLa LumaVor 7 Monate
    • Bei Kindern sind Depressionen vorprogrammiert. Eigene Wünsche und Bedürfnisse ade.

      ScDesScDesVor 7 Monate
  • Meine Mutter hat statke Depressionen.. Und sie lässt sie an mir aus🤷‍♀️☹

    Jule BellaJule BellaVor 7 Monate
    • Dann distanzier' dich von ihr. Du bist nicht für sie verantwortlich.

      chrissiebabe234chrissiebabe234Vor 7 Monate
    • Bei mir genauso. Wenn Sie was von mir braucht, soll alles sofort sein & wenn ich wenn ich von ihr was brauche, dauert das Ewigkeiten. Zum Helfen bin ich gut genug, ansonsten hat Sie sich seit 4 Wochen nicht mehr gemeldet & seit 4 Wochen habe ich Sie auch nicht gesehen & alle 3 Monate möchte ich meine Mama auch nicht sehen. Denn zu Ihrer Mutter kann Sie alle 14 Tage fahren.

      Puuh HelikopterPuuh HelikopterVor 7 Monate
    • Nimm es nicht persönlich. Sie meint das in dem Moment nicht so.

      sundownersundownerVor 7 Monate
  • Ich bin jetzt 22 Jahre alt. 2018 war ich wegen einer schweren depressiven Episode in stationärer Behandlung. Dort kam auch heraus, dass es sich um eine rezidivierende depressive Episode handelt, wobei ich die erste wohl schon mit etwa 10 Jahren gehabt hatte. Dennoch ist es nie jemandem aufgefallen - vermutlich weil Menschen nicht glauben, Kinder könnten depressiv sein.

    IsiIsiVor 7 Monate
    • @Isi Wie hat sich denn die depressive Episode im Alter von 10 Jahren angefühlt?

      Nina BNina BVor 4 Monate
    • yuno das hast du richtig gemacht. Komisch, wenn eine Mutter so reagiert.

      musik Galaxymusik GalaxyVor 6 Monate
    • @Isabel Solano Es gibt sicher bessere Schulen für dich.

      Löwen zahnLöwen zahnVor 7 Monate
    • @yuno immer dahin gehen, wo es die meiste Aufmerksamkeit gibt ;-).

      Frank CastleFrank CastleVor 7 Monate
    • Du kannst mich gerne Anschreiben aber bin selbst betroffen

      Alexander wruschAlexander wruschVor 7 Monate
  • Mich würde es wirklich freuen,wenn ihr eine Doku über Borderline macht weil es eben nicht nur 'sich ritzen ' ist. Da gehört so viel mehr dazu. Ich bin selbst daran erkrankt.

    JuliJuliVor 7 Monate
    • @Juli Gibt es auch Borderliner, die nur komische körperliche Symptome haben, chronisch Erschöpft sind und zu starken Aggressionen neigen?

      Nina BNina BVor 4 Monate
    • @Nina B schwer zu beschreiben. Man hat schwarz-weis Denken und ist impulsiv. Allerdings gibt es einige Dinge mehr, die aber bei jedem Betroffenen anders sind

      JuliJuliVor 4 Monate
    • Wie fühlt es sich an, Borderline zu haben?

      Nina BNina BVor 4 Monate
    • Juli Guter Vorschlag! Ich habe auch eine diagnostizierte BPS, litt 20 Jahre unter Essstörungen; was ja auch ein selbstverletzendes Verhalten ist. Bei Borderlinern haben immer alles das Gefühl, man schneidet oder ritzt sich. Ist aber nicht immer so und da wäre wirklich Aufklärungsarbeit nötig. Mittlerweile hat sich die BPS etwas gemildert. Aktuell kam noch die Diagnose einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung hinzu. Ganz viel Kraft auf deinem Weg ✊🏻🍀 Lg, Liera

      Liera La LoLiera La LoVor 7 Monate
    • @ScDes da bin ich auch für

      JuliJuliVor 7 Monate
  • Ich würde es so sagen, Depression ist etwas das entsteht wenn man über einen längeren Zeitraum ein „Loch“ im Leben hat und dieses Loch dann mit der typischen depressions traurigkeit gefüllt. Oder auch wenn ein emotionaler Zustand unveränderbar wird und dann quasi aus frustration und hilfslosigkeit eine Depression entsteht

    Random JRandom JVor 7 Monate
  • Ich hab nur meine mutter. Sie ist allein erziehend ich hab keine familie nichts, und sie leidet an depressionen und macht mein leben schwer

    Vergess EnVergess EnVor 7 Monate
    • Die empfohlene Seite mag vielleicht hilfreich sein, trotzdem rate ich Dir (du scheinst minderjährig zu sein), dass Du Dich ruhig ans Jugendamt wenden darfst. Es passiert nichts schlimmes, du wirst deiner Mutter nicht weggenommen, weil sie depressiv ist (das sagt dir jemand, der das beruflich macht). Es geht um Dein Wohl, und das ist genauso wichtig wie das Wohl deiner Mutter. Alternativ gibt es in deinem Umfeld vielleicht einen guten Freund, einen Vertrauenslehrer; jemand, der Dir zuhört und dir weiterhelfen kann. Ich wünsche Dir alles Liebe!

      CarinaCarinaVor 7 Monate
  • Eine echt schöne Dokumentation. Solche Themen sollten viel mehr Anerkennung und Zuneigung bekommen. Solche Themen werden leider verharmlost und drunter gesprochen. Man sollte das erst nehmen und darauf achten das es in der Familie selbst nicht ist.

    Sophia BretschneiderSophia BretschneiderVor 7 Monate
  • Was kann man gegen das machen?

    Silvia RomanoSilvia RomanoVor 7 Monate
    • Eine Therapie bei einem Psychotherapeuten oder Therapeutin! Als erstes kann man das dem Hausarzt erzählen.

      Melissa S.Melissa S.Vor 7 Monate
  • Danke das ihr immer wieder über diese Krankheit aufklärt. 🙏🏻 Könntet ihr vielleicht auch was in Richtung ängstlich-vermeidende-Persönlchkeitsstörung, soziale Phobie, Panikattacken, generalisierte Angststörung machen? Auch ein sehr heikles Thema, worüber wenige Bescheid wissen. LG 😇

    Janine EbsJanine EbsVor 7 Monate
  • Kennt jemand magische Zwangsgedanken?

    Buddy PaulaBuddy PaulaVor 7 Monate
    • Vom Prinzip her ja, aber ich denke, dass die Deutsche Gesellschaft für Zwänge Dir hier sehr gut weiterhelfen kann!

      Frank MuellerFrank MuellerVor 7 Monate
  • Ich bin Alexander wrusch ich habe auch dise Krankheite und es Echt schwerer ich habe viel Freunde die runter leiden aber man der 1 Schritte ist gemacht bei mir war 5 Wochen in der Klinik und 2 Monate in der Tagesklinke aber es langer Weg aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das mal besser würde alex

    Alexander wruschAlexander wruschVor 7 Monate
    • Alles Gute weiterhin!!

      J DMMGJ DMMGVor 7 Monate
  • Wow. Frau Enke muss viel Kohärenz bzw. Resilienz besitzen. Sie hat erst Ihre Tochter, dann Ihren Mann verloren. Da nicht selbst depressiv zu werden, grenzt schon an ein Wunder. Und in dem Zusammenhang finde es bewegend, wie die enge Beziehung zwischen Hund und Mensch eine heilende Wirkung haben kann. Irre.

    V. SelleV. SelleVor 7 Monate
    • Ja; auch glaube, ein Hund kann da viel helfen ...

      Pfaffenfresser1Pfaffenfresser1Vor Monat
    • @Susan Meier Goo... was?

      Jim P.Jim P.Vor 7 Monate
    • @Jim P. Google benutzen, da steht alles drin. Man lernt auch was dazu.

      Susan MeierSusan MeierVor 7 Monate
    • Kohä-, Resil- was?

      Jim P.Jim P.Vor 7 Monate
  • Danke für euren tollen und einfühlsamen Dokumentationen! Depressionen können jeden treffen und gerade deswegen bedarf es an Aufklärung.

    Jeani NaeJeani NaeVor 7 Monate
  • Es sollte mehr Hilfe für Angehörige psychisch kranker Menschen vor allem in ländlichen Bereichen geben. Habe selbst eine Anlaufstelle als Angehörige gesucht und habe vom einem Arzt wie auch von einer Beratungsstelle den Rat bekommen mich von meinem Mann zu trennen, was sicher keine Option war. Fühle mich damit allein gelassen, der Patient bekommt Hilfe , die Angehörigen harren aus. Was in keinem Fall ein Vorwurf sein soll. Die Krankheit nagt an den Seelen aller Beteiligten.............

    BiancaBiancaVor 7 Monate
  • Genau das macht meine Familie im Moment durch

    Walküre UnruhWalküre UnruhVor 7 Monate
  • Ich fände es auch interessant wenn ihr mal eine Doku über Angststörungen machen würdet ich bin selbst von einer Angststörung betroffen und finde es schade das meistens nur Depressionen mit psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden dabei gibt es noch so viele andere Erkrankungen die zb als Begleiterscheinung eine Depression beinhalten Liebe Grüße ☺️

    Johanna xxxJohanna xxxVor 7 Monate
  • Ich leide an einer Angststörung mit mittelgradigen depressiven Episoden, bin fast am Ende meiner Therapie und bin froh das ich diesen Schritt gegangen bin und ich rate jedem sich Hilfe zu holen!

    MΞŁΛNIΞMΞŁΛNIΞVor 7 Monate
    • Alles richtig gemacht👍 gute Besserung und am Ball bleiben!

      JustKatyJustKatyVor 7 Monate
    • Stranger Things ❤️

      sundownersundownerVor 7 Monate
    • @Dönerteller Versace Vielen Dank! :)

      MΞŁΛNIΞMΞŁΛNIΞVor 7 Monate
    • Ich wünsche dir alles Gute im Leben

      Dönerteller VersaceDönerteller VersaceVor 7 Monate
  • Man muss die gesunde Distanz finden..klingt hart aber sonst wird man auch kaputt...ich habe ein fsj in der Psychatrie gemacht und dort fiel öfters der Satz „du kannst sie nicht alle retten“ am Anfang dachte ich auch „seid ihr bescheuert?“ umso länger ich dort gearbeitet habe, habe ich gemerkt der Satz hat was wahres. Für die Menschen da sein ist wichtig, aber sich selbst kaputt machen, ist falsch. Manche Menschen sind leider schon zu sehr krank um sie da rauszuholen. Ich bin auch der Meinung es ist absolut NICHT egoistisch wenn sich ein Mensch das Leben nimmt..es tut weh ja! Aber der Mensch hat so doll gelitten...er wurde auch nicht gefragt ob er leben will. Man hat das Recht über sein Leben selbst zu entscheiden..

    Ich BunsIch BunsVor 7 Monate
    • Irre-Rainald Goetz beschreibt diese Thematik besonders gut.

      GülGülVor 7 Monate
    • No name 2020 natürlich muss man vorher alles versuchen, aber manchmal ist alles halt nicht genug!

      Ich BunsIch BunsVor 7 Monate
    • Zu sehr krank! Mit euren Latein am Ende! Sowas hab ich auch schon gehört .Würde aber nur falsch betreut....

      No name 2020No name 2020Vor 7 Monate
  • Irre ich mich, oder gab es die Doku schon einmal?

    Lukas MLukas MVor 7 Monate
    • Glaube es auch schon gesehen zu haben...

      WudiWudiVor 7 Monate
    • Lukas M ja ist ne Wiederholung. Ich kenne sie auch schon.

      FusselchenFusselchenVor 7 Monate
  • Nils ist sehr sympathisch!

    Chaia310Chaia310Vor 7 Monate
  • Mein Sohn und meine Tochter leiden daran,als Mutter ist das schwer zu ertragen.

    Waltraud NikischWaltraud NikischVor 7 Monate
    • Waltraud Nikisch oh😞 ich wünsche Ihnen viel Kraft und Geduld 🙏🏻🙏🏻❤️❤️❤️

      Ариша АришаАриша АришаVor 7 Monate
  • Robert Enke ist der letzte Mensch den man in einer Doku über Depressionen erwähnen sollte.

    Moritz NeumannMoritz NeumannVor 7 Monate
    • @millkyR ah eine Sache noch, nen Suizid ohne das irgendwer anders mit rein gezogen wird ist durchaus möglich, aber das verlange ich nicht einmal. Man könnte zum Beispiel nen Abschiedsbrief hinterlassen und sich selbst irgendwo auf dem Grund eines Sees versenken. Aber wie gesagt, das verlange ich nicht. Es würde reichen wenn man sich nen Hotelzimmer nimmt und kurz vorher die Polizei oder nen Arzt anruft, die mit rein zu ziehen ist meines Erachtens okay da es deren Job ist.

      Moritz NeumannMoritz NeumannVor 7 Monate
    • @millkyR ich bin empathielos was das angeht, geb ich offen zu. Mag auch an meiner Erkrankung liegen aber vor allem daran, dass ich den Typen nicht als Helden sehe sondern im Gegenteil als Negativbeispiel das unseren "Ruf" in der Gesellschaft noch weiter nach unten zieht. Wie gesagt zeigt es für mich ne deutliche Charakterschwäche. Egoismus ist kein Symptom einer Depression. Und für die Entscheidung das so zu machen kann man durchaus ihn zur Verantwortung ziehen, er war ja nicht Wahnhaft oder ähnliches, dann wäre es was ganz anderes.

      Moritz NeumannMoritz NeumannVor 7 Monate
    • @Antonia danke, schön dass es noch vernunftbegabte Menbschen gibt.

      Moritz NeumannMoritz NeumannVor 7 Monate
    • @Moritz Neumann Ich muss dir da völlig recht geben. Es ist sehr egoistisch und ich kann es nicht nachvollziehen.

      AntoniaAntoniaVor 7 Monate
    • @大層正 Naja die negative beeinflussung der psychischen Gesundheit anderer kann denke ich doch als relativ objektiv verstanden werden. Und ja es könnte den Lokführer stark traumatisieren, ein Mord im "stillen Kämmerlein", bei dem man zufällig vom eigenen Kind gefunden wird könnte dieses auch stark traumatisieren. Ein Suizid unter vollkommener Abschottung ist in diesem Land quasi nicht möglich, ich halte es also für Schwachsinn den einen Suizid absonderlich zu verurteilen, wenn der andere mit Verständnis behandelt wird, jedenfalls wenn wir von einem relativ impulsiven von psychischer Krankheit bedingten Suizid ausgehen. Ich wollte schlußendlich nur sagen, dass ein so stark erkrankter Mensch nicht als "verdorben" etc. bezeichnet werden sollte, jeder Suizid hat eine individuelle Hintergrund/Krankheitsgeschichte und wie abwertend und vollkommen empathielos Moritz, als angeblich Betroffener, über Robert gesprochen hat fand ich einfach unerträglich.

      millkyRmillkyRVor 7 Monate
  • Meine Angehörigen schämen sich wegen meine Depression die ich zeit 14 Jahren habe

    Nora soneli öyküNora soneli öyküVor 7 Monate
    • Nora soneli öykü was müsste deiner Meinung nach getan werden um das Problem zu lösen? Hast du vielleicht gute Freunde?

      musik Galaxymusik GalaxyVor 6 Monate
    • Das geht ja mal garnicht :/ bleib stark!❤

      JoanaJoanaVor 7 Monate
    • Sie sollten sich lieber für sich selber schämen!

      Melissa S.Melissa S.Vor 7 Monate
  • Wer noch nie eine Depression hatte kann da nicht mitreden oder mitfühlen, ich war über 10 Jahre depressiv. Hatte Körper-Schwäche, Dauerhafte Müdigkeit, Ängste, Schlafstörung, Panikattacken, kurzgesagt ich konnte nicht mehr funktionieren und irgendwann hatte ich Angst vor mir selbst, vor der Welt, Menschen, Angst vor alles..man möchte sich am liebsten nur noch einsperren, ..ganz schlimm

    Friedens FürstFriedens FürstVor 7 Monate
    • @Friedens Fürst ein wiedergeborener Christ 😊 danke dass es noch Menschen wie dich gibt! Der Herr sei mit dir und Gottes Segen

      Chri LiChri LiVor 20 Tage
    • @Wawita Jesus ist für dich am Kreuz gestorben damit du gesund wirst; weil er dich liebt 💕..... Ja ich bin gesund durch das gebt zu Jesus...denn so wie er damals Menschen geheilt hat, das tut er auch heute noch

      Friedens FürstFriedens FürstVor 20 Tage
    • @Wawita ich würde dir von ganzem Herzen vorschlagen: schließ dein Augen und bitte Gott in Namen Jesus das er dich heilen soll. Über gibt Jesus dein Vertrauen; denn Jesus sagt in der Bibel; wer mich von ganzem Herzen sucht von dem lasse ich mich finden. 🙏💕

      Friedens FürstFriedens FürstVor 20 Tage
    • Jetzt bist du gesund?wenn wie hast du überstanden?ich habe depressionen!kannst du mir ein rat geben?

      WawitaWawitaVor 20 Tage
    • Wie hast du die Krankheit bekämpft?

      Chri LiChri LiVor 2 Monate
  • Vielen Dank lieber WDR für die einfühlsame Doku! Merci

    Claudia MondrowskiClaudia MondrowskiVor 7 Monate
  • Die 5 Lebenssäulen sobald zwei Säulen angeknackst sind, ist es nicht mehr weit davon, das die anderen auch anknacksen oder sogar am schlimmsten eine zusammen bricht! Verwante versuchen diese Risse zu kleben, aber am Ende müssen sie die Säulen selber kleben. Man kann ihnen nur den Kleber anreichern, ob sie dies dann machen, ist das was anderes. Ich hatte auch Depressionen, und habe erst beim 2 mal selber angefangen meine Risse zu kleben!

    monilain11monilain11Vor 7 Monate
    • monilain11 Ohh man bei mir waren alle Säulen angeknackst . Gut, das ich das vorher nicht wusste 😂🙈

      Klara & CoKlara & CoVor 7 Monate
    • @No name 2020 die 5 Säulen der Identität Körper und Gesundheit Soziale Beziehungen Arbeit und Leistungsfähigkeit Materielle Sicherheit Werte und Ideale

      monilain11monilain11Vor 7 Monate
    • Welche 5 Säulen meinst du?

      No name 2020No name 2020Vor 7 Monate
  • Es sei denn,du machst die Scheiße seit zwanzig Jahren mit,willst einfach nur an einem ruhigen Landleben teilhaben ,mit Gartenarbeit und so,nein, es wird das Wort Inklusion soweit verdreht,bis man in einer WG in einer Großstadt landet,alle Ersparnisse weg,ausgesteuert. das einzige was ich mir zu gute halten kann ist, keine kinder in die Welt gesetzt zu haben, obwohl mir nichts lieber gewesen wäre. Da als Arbeitsverweigerer bezeichnet zu werden ,(habe 3 Berufe gelernt,noalk,nodrugs)... wenn ihr das nächste mal spazieren geht,überlegt euch zweimal auf wen ihr zeigt.(inUnprecedentedTime)

    Mar nigMar nigVor 7 Monate
    • Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft❤ du bist stark und schaffst das❤

      JoanaJoanaVor 7 Monate
  • Ich würde mich freuen wenn ihr eine Doku über Generalisierte Angststörung etc machen würdet! Gibt soo viele Dokus über Depressionen aber leider extrem wenige über Angstörungen, die nichts mit Sozialer Angst zu tun haben.

    J.K.J.K.Vor 7 Monate
    • @monilain11 allerdings verletzt sich nicht jeder mit borderline. Shanzea hat recht mit der aussage das Borderline oftmals der auslöser von unter anderem Depressionen ist. Eine Persönlichkeits stöhrung die dafür sorgt das dinge unwirklich sind und die emotionen in alle Richtungen feuern kann, kan zu Selbsverletzung und Depression führen muss aber nicht. Zumindest hat man es mir damals so erklärt.

      Pix OpPix OpVor Tag
    • @Sarah xx mir hat das Buch "die macht des Unterbewusstseins " geholfen . Kennst du das ? Hab es mir auf DEhave angehört . Sehr empfehlenswert

      Anny MAnny MVor 7 Monate
    • Ich lebe auch in Angst seit meiner Kindheit durch meine Mutter. Hab ein Trauma weg und nie Hilfe oder Therapie geholt, aber ich verstehe mich und habe nur so Phasen, ich kenne mich bereits sehr gut und habe mich viel mit mir und Freunden befasst, denen es ähnlich geht. Hat echt geholfen, ich krieg mein Leben trotzdem hin :)

      Sarah xxSarah xxVor 7 Monate
    • Ja würde mich auch interessieren. Hab auch eine generalisierte angststörung. Letztes Jahr fast täglich panickattacken. Hab zwar etwas gelernt damit besser umzugehen, aber die Angst beherrscht einen

      Anny MAnny MVor 7 Monate
    • Als Mensch mit einer Angststörung würde mich das auch sehr interessieren :)

      Anja MaginAnja MaginVor 7 Monate
  • Wunderschöner Titel... Verzweiflung/Hilflosigkeit und Liebe zum Angehörigen. Irgendwann sind einem die Hände gebunden, weil man nichts mehr machen kann, als da zu sein. Nach einigen Aufenthalten in der Psychiatrie im Rahmen des Studiums, und Gesprächen mit Patientein auf den Stationen, habe ich gemerkt, dass einfach dieses da sein, schon viel hilft. Aber eben dieses da sein, ist so schwer, weil man so sehr mitleidet... ich wünsche allen Familienangehörigen und Kranken viel Mut und Geduld, und Liebe.

    kizuna2002kizuna2002Vor 7 Monate
  • Danke für video

    Mahmut AkcanMahmut AkcanVor 7 Monate
  • habe noch nie so schnell geklickt, weil es so gut gepasst hat. danke❣️

    Heike EisenHeike EisenVor 7 Monate
  • Eine gute Doku macht weiter so

    BlackCreeper_34BlackCreeper_34Vor 7 Monate
  • Ein sehr starker Einblick in diese Krankheit. Ich würde mir wünschen, dass die Jugend über diese Erkrankung mehr wissen würde. Viele stempeln es als " Trauer " ab. Ich erinnere mich, dass wir damals eine Jugendliche, die depressiv war ( nach ihrer Aussage ) nicht verstanden haben. Wir waren zwar noch zwölf, aber eine Aufklärung durch die Lehrer wäre echt gut gewesen. Wir wussten nicht was Depressionen sind, bis wir selber davon betroffen waren. Jemand sagte mal, dass wir eine depressive Phase als eine Jahreszeit sehen sollten. In diesem Fall wäre die Depression der kalte Winter und dass diese Jahreszeit vergehen würde und dass der Frühling an die Türe klopfen würde. Diese Denkweise gab mir damals bisschen mehr Halt. Ich denke es ist von sehr großer Bedeutung ein offenes Ohr für Betroffene zu haben. Es ist viel mehr, als viele denken. Ich möchte ungern von meinen Erfahrungen erzählen, aber mir tat es auch gut, dass es jemanden gab, die zugehört hatte. Es war natürlich ein großer Schritt überhaupt darüber reden zu können. Auch war es ein riesen Erfolg sich selber einweisen zu lassen. Ich bin froh darüber. Sind nun mehrere Jahre her, aber ich bin froh, dass ich noch hier bin. Auch wenn es etwas kitschig klingt : Mir tat die Sonne und die Natur in einer depressiven Phase sehr gut. Es war beruhigend und ich fühlte mich willkommen auf dieser Welt.

    Miyu MiraiMiyu MiraiVor 7 Monate
    • @monilain11 ok,also eine unipolare Depression,oder hatte das bei dir andere Faktoren?

      * Luca ** Luca *Vor 7 Monate
    • @* Luca * Ich weiß!! War auch nur ein Beispiel. Hätte ich dazu schreiben können. Ich hab meine durch Schwangerschaft bekommen

      monilain11monilain11Vor 7 Monate
    • @monilain11 woher hast du diese Information? Das ist so nicht richtig und hängt von mehreren Faktoren ab.

      * Luca ** Luca *Vor 7 Monate
    • Schöne Worte :) danke dafür

      Nina HesseNina HesseVor 7 Monate
    • @monilain11 Richtig. schön erklärt! :)

      Miyu MiraiMiyu MiraiVor 7 Monate
  • Es gibt Angehörige, die null Verständnis für solche Menschen haben.

    Besorgte BurgerBesorgte BurgerVor 7 Monate
    • es gibt auch Angehörige, die jahrelang sehr sehr mit drunter leiden.

      Celine HoffmannCeline HoffmannVor 7 Monate
    • Ich litt vor paar Jahren an Panikattacken, Angstzuständen ich konnte zum schluss nichts mehr machen.Meine Oma konnte es null verstehen auch meine Mama zum teil nicht...wie auch? sowas kann niemand verstehen wenn man selbst nicht betroffen ist, so ist es leider

      JustKatyJustKatyVor 7 Monate
    • Ja mein Papa😢

      is was Docis was DocVor 7 Monate
    • @WDR Doku vielen Dank für den Link, ich nehme jede Hilfe die ich bekommen kann, danke! ❤️

      MΞŁΛNIΞMΞŁΛNIΞVor 7 Monate
    • @* Luca * Ich arbeite als Pilates Trainerin, nur bin ich derzeit krankgeschrieben. Meine Angststörung besteht wohl schon länger aber wurde erst 2017 diagnostiziert und der Auslöser ist laut Psychologin meine Eltern, die mir und meinem Bruder das Leben zur Hölle gemacht haben. Auch der Tot meiner Oma spielt mit eine Rolle da sie 6 Tage vor meinem Geburtstag gestorben ist und unsere Eltern nicht mit uns drüber geredet haben wir mussten selber damit klar kommen. Die depressiven Episoden hab ich dank Therapie nicht mehr so oft, nur leider jetzt wo das mit Corona ist und wir ne Ausgangsbeschränkung haben, kommen die depressiven Episoden doch öfter wieder vor

      MΞŁΛNIΞMΞŁΛNIΞVor 7 Monate
DEhave